Start in die Saison

Frauen des TuS Rotenburg peilen Platz eins oder zwei an

Inken Kühsel hält den Ball in der rechten Hand und zeigt mit der linken nach vorne.
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Routinier Inken Kühsel soll das Team möglichst in die Landesliga führen.

Die Marschroute für die Handballerinnen des TuS Rotenburg ist klar: „Platz eins oder zwei – was sonst?“ So sieht es zumindest Trainer Jens Miesner.

Rotenburg – „Platz eins oder zwei – was sonst?“ Wird Jens Miesner auf das Saisonziel angesprochen, muss der Trainer der Handballerinnen des TuS Rotenburg nicht lange überlegen. Der Grund: Die an diesem Wochenende beginnende Spielzeit in der Landesklasse ist eine besondere. Sie wird die letzte für diese Liga sein. Nach der Saison 2021/2022 wird die Klasse eingedampft. So will es der Verband. Der Meister steigt direkt in die Landesliga auf, Platz zwei geht in die Relegation, für alle anderen Teams geht es zurück auf Regionsebene. Und Letzteres ist für den TuS Rotenburg eigentlich keine Option.

Allerdings: Die Konkurrenz ist groß. „Die HSG Bruchhausen-Vilsen und SVGO Bremen erwarte ich mit vorne. Und der VfL Fredenbeck soll kräftig aufgerüstet haben“, ist seine Crew für Jens Miesner nur einer unter mehreren Favoriten. Zum Auftakt wartet auf die Sieben von der Wümme gleich eine echte Standortbestimmung: Es geht zur HSG Bruchhausen-Vilsen (Sonntag, 17 Uhr). „Die Mannschaft hat eine ähnliche Spielanlage wie wir. Sie legen den Fokus auf die Abwehr und kommen dann mit viel Tempo“, erwartet der 46-jährige Übungsleiter im Landkreis Diepholz ein Duell auf Augenhöhe.

Personell hat sich während der Pandemie-Zwangspause beim TuS Rotenburg wenig getan. Im Großen und Ganzen, erklärt Jens Miesner, sei sein Team zusammengeblieben. Nicht mehr zum Aufgebot gehören allerdings Lisa Meyer und die junge Lea Hanck. „Lisa geht zurück zur HSG Heidmark und Lea ist für einige Monate im Ausland“, erläutert Miesner. Zugänge gibt es keine an der Wümme, was sich allerdings noch ändern könnte. „Wir sind noch mit einer Torfrau im Gespräch, da ist aber noch nichts spruchreif“, hält sich der Coach bedeckt.

Ein Faustpfand, versichert er, sei die gute Mischung von jüngeren und erfahrenen Spielerinnen. Zur Fraktion der Routiniers zählen Inken Kühsel, Saskia Hakansson und Jane Lüdemann. Eine wichtige Rolle spielt auch Linkshänderin Patricia Tiedemann. Die frühere Jugend-Niedersachsenauswahlspielerin sei nach ihrer Kreuzbandverletzung wieder voll dabei. „Der Kopf ist wieder frei“, betont Miesner.

In der Vorbereitung ließ er überwiegend gegen Teams aus höheren Ligen testen. Gegen die Oberligisten TuS Hollenstedt und MTV Tostedt habe seine Mannschaft zwar verloren, streckenweise aber gut mitgehalten, berichtet der B-Lizenzinhaber. Ein erstes Ausrufezeichen setzten die Rotenburgerinnen beim „Struckhoff-Cup“ des TSV Morsum – drei Spiele, drei Siege, Platz eins.

„Für gute Ergebnisse in der Vorbereitung gibt es aber nun einmal keine Punkte“, fiebern Miesner und seine Spielerinnen dem Start entgegen. Nach dem Auftakt in Bruchhausen-Vilsen stehen für den TuS zwei Heimspiele auf dem Programm. TuS Komet Arsten II und Aufsteiger TSV Daverden heißen am 25. September und 9. Oktober die Gegner.

Von Jürgen Prütt

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