Defensive Abwehrvariante bringt die Wende – 27:21 gegen Mittelweser

Handballerinnen des TuS Rotenburg sind zurück im Titelrennen

In dieser Szene wird Rotenburgs Rückraumspielerin Inken Kühsel (am Ball) zwar von Janin Köster aufgehalten, doch letztlich setzte sich ihr Team mit 27:21 gegen Mittelweser/Eystrup durch. Auf dem Boden sitzend beobachtet Lisa Gerdsen das Geschehen. - Foto: Freese
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In dieser Szene wird Rotenburgs Rückraumspielerin Inken Kühsel (am Ball) zwar von Janin Köster aufgehalten, doch letztlich setzte sich ihr Team mit 27:21 gegen Mittelweser/Eystrup durch. Auf dem Boden sitzend beobachtet Lisa Gerdsen das Geschehen.

Rotenburg - Und plötzlich sind sie wieder mitten drin im Titelrennen! Die Handballerinnen des TuS Rotenburg liegen in der Landesklasse durch einen sicheren 27:21 (15:12)-Heimerfolg gegen die HSG Mittelweser/Eystrup nach Minuspunkten nun gleichauf mit Spitzenreiter LTS Bremerhaven.

Mit 12:6 Zählern rangiert das Wümme-Team eine Woche vor dem Spitzenspiel in eigener Halle gegen die Damen von der Küste (14:6) auf dem dritten Platz. Bremerhaven hatte das Top-Duell beim Tabellenzweiten Werder Bremen III verloren.

Trotz des zum Schluss deutlichen Sieges gegen Mittelweser/Eystrup war Rotenburgs Trainer Jens Miesner nicht ganz zufriedengestellt: „Wir sind aufgrund vieler technischer Fehler nur schwer ins Spiel gekommen und haben lange gebraucht, bis wir die Partie im Griff hatten“, befand er. 

Rotenburg erstmals in Bestbesetzung

Nach 18 Minuten lag Rotenburg noch mit 9:10 zurück. Dann stellte Miesner von der offensiven 3:2:1-Deckung auf die defensive 6:0-Variante um. Prompt lief es viel besser. Lina Seiboth, Inken Kühsel und die siebenfache Torschützin Lisa Meinke sorgten für die 12:10-Führung (23.). Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung auf 15:12 ausgebaut.

Erstmals spielte Rotenburg in Bestbesetzung. „Da habe ich gleich einige Alternativen mehr“, freute sich Miesner. In der zweiten Halbzeit wurde die Führung durch Meinke schnell auf 17:13 (35.) ausgebaut. Ab diesem Zeitpunkt geriet der Rotenburger Sieg nicht mehr in Gefahr. Er hätte jedoch noch höher ausfallen können, wenn die technischen Fehler reduziert worden wären. Nach 50 Minuten sorgte Inken Kühsel für das 25:18. Am Ende hieß es 27:21 für den TuS Rotenburg, der sich aber steigern muss, wenn er Sonnabend (18 Uhr) im Spitzenspiel gegen Bremerhaven punkten will. - jho

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