Handballer des TuS Rotenburg präsentieren Ersatz für Steffen Aevermann

Perfekt: Nils Muche übernimmt das Kommando

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Nils Muche hat bis zum vergangenen Dezember die HSG Heidmark trainiert – jetzt wird der Hufschmied aus Schneverdingen Nachfolger von Steffen Aevermann beim TuS Rotenburg.

Rotenburg - Ein Termin, wichtiger als das Testspiel gegen die A-Jugend des HSV Hamburg (Anwurf 20 Uhr), steht heute für die Landesliga-Handballer und Fans des TuS Rotenburg auf dem Programm. Um 19.30 Uhr stellt sich in der Rotenburger Pestalozzi-Sporthalle der neue Rotenburger Trainer vor. Es ist der 45-jährige Schneverdinger Nils Muche. Er löst Steffen Aevermann ab, weil dieser bekanntermaßen in der neuen Saison zum Oberligisten SG Achim/Baden wechselt.

Nils Muche ist verheiratet und arbeitet als selbstständiger Hufschmied in Schneverdingen. Er ist zwar gebürtiger Hamburger, spielte aber seit seinem sechsten Lebensjahr bei verschiedenen Vereinen in Schleswig-Holstein.

Mit 38 Jahren beendete er vor sieben Jahren seine aktive Laufbahn beim TV Jahn Schneverdingen und stieg gleich ins Trainergeschäft ein. Zunächst führte Muche die Reserve in die Regionsoberliga. Vor rund fünf Jahren übernahm den Verbandsligisten HSG Heidmark und arbeitete dort bis Weihnachten 2014 sehr erfolgreich. Dann trat er dort als Tabellenvierter zurück: „Ich will immer gewinnen und mag nicht verlieren. Und als ich bemerkte, dass im Training und Spiel die Einstellung der Spieler nicht mehr hundertprozentig vorhanden war, habe ich sofort die Konsequenzen gezogen und den Weg frei gemacht für einen Nachfolger, der neue Impulse setzen konnte“, sagt Nils Muche.

„Der Kontakt zum TuS Rotenburg kam über Steffen Aevermann zustande, der in der vergangenen Saison auch die B-Jugend der HSG Heidmark trainierte“, erklärt Friedrich Behrens, Handball-Abteilungsleiter beim TuS Rotenburg.

Als das Angebot des TuS Rotenburg kam, hat Muche nach kurzer Bedenkzeit und Absprache mit der Familie zugesagt: „Wenn ich eine Aufgabe übernehme, dann garantiert hundertprozentig. Jetzt freue ich mich riesig auf die Herausforderung, egal ob in der Landesliga oder aber – wie ich hoffe – in der Verbandsliga“, verrät der Schneverdinger. Eine Einstellung, die auch Behrens überzeugt hat: „Er hat in den ersten Gesprächen gleich einen guten Eindruck gemacht. Er passt zur Mannschaft.“

Im Fokus Stand übrigens auch Carsten Meyer, aktueller Coach des Landesliga-Rivalen SG Achim/Baden II, wie Behrens bestätigt. Ihm habe der TuS aber Anfang der Woche abgesagt.

Muche hat sein neues Team erst ein Mal im Punktspiel gegen Langen gesehen. „Persönlich kennen ich keine Spieler, aber das ist sicher kein Nachteil – für beide Seiten.“

Der Übungsleiter wird voraussichtlich im Juli mit der Vorbereitung auf die neue Saison beginnen. „Die Spieler müssen nach der Relegation, egal wie diese ausgeht, auf jeden Fall eine Pause haben, um vom Handball ganz abzuschalten und um den Kopf wieder frei zu bekommen. Danach wird es aber intensiv losgehen“, verspricht er.

In den kommenden Wochen wird sich Nils Muche um die Planung des Kaders kümmern: „Ich hoffe, dass alle Stammspieler bleiben und dass wir den Kader punktuell etwas ergänzen können.“ Ein Aufstieg in die Verbandsliga würde da sicher sehr stark helfen, denn Muche weiß um die Schwierigkeiten, einen Spieler zum Wechsel zu bewegen. „Ich bin total überzeugt davon, dass wir Erfolg haben werden, wenn alle weiterhin an einem Strang ziehen“, meint Muche.

jho

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