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Handball-Herren (TuS Rotenburg)

Nach dem feststehenden Aufstieg stellten sich die Spieler des TuS Rotenburg mit den Talenten, die ihnen irgendwann mal folgen sollen, zum Foto. - Foto: Freese
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Nach dem feststehenden Aufstieg stellten sich die Spieler des TuS Rotenburg mit den Talenten, die ihnen irgendwann mal folgen sollen, zum Foto.

Rotenburg - Die Handballer des TuS Rotenburg haben 2017 das erfolgreichste Jahr ihrer Vereinsgeschichte erlebt. Die Mannschaft von Trainer Nils Muche holte sich in der Verbandsliga schon weit vor Ende der Punktspiele mit satten acht Punkten Vorsprung den Meistertitel und stieg direkt in die spielstarke Oberliga auf.

Auch hier läuft es bisher mehr als gut, denn von vielen sogenannten Experten ab Absteiger gehandelt, belegt der TuS Rotenburg zur Zeit einen Platz in der oberen Tabellenhälfte. „Personell müssen wir nichts mehr machen“, bemerkte Abteilungsleiter Friedrich Behrens mutig nach dem Aufstieg – und sollte Recht behalten. Für den „Lauf“ des TuS Rotenburg gibt es viele Gründe. 

So gelang Behrens vor knapp drei Jahren mit der Verpflichtung des Schneverdingers Nils Muche als Trainer ein Glücksgriff. Unter ihm und Co-Trainer Maik Hoops haben sich fast alle Spieler entwickelt. Besonders das Rotenburger Abwehrverhalten ist entscheidend besser geworden. Fast einmalig in der vierten Liga ist auch, dass der TuS Rotenburg bis auf zwei Ausnahmen nur mit Eigengewächsen spielt, die meist schon seit der C-Jugend dabei sind. Hier trägt die jahrelange gute Jugendarbeit ihre Früchte.

Mannschaft harmoniert

Ein weiteres Plus ist, dass die Mannschaft auch außerhalb des Spielfeldes super harmoniert und einiges unternimmt. Senior ist mit 33 Jahren Johann Knodel, der seit 1996 für den TuS Rotenburg spielt, jetzt aber seine letzte Saison bestreitet. Ansonsten ist nur noch der 31-jährige Abwehrspezialist Klaas-Marten Badenhop, ebenfalls seit 1996 beim TuS Rotenburg, über 30. 

Die jüngsten Spieler im Kader sind mit 19 Jahren Torhüter Marten Kante, Max Nowosadtko, Kilian Behrens, Michel Misere und Sören Heyber. Sie sind zusammen mit dem nur ein Jahr älteren Jens Behrens sowie Torjäger Lukas Misere (22) und Luka Bruns (23) allesamt Eigengewächse aus Rotenburg oder Scheeßel. Im Tor stehen Yannick Kelm, der vor zweieinhalb Jahren von der HSG Heidmark kam, und Denis Jäger. 

Kelm zählt zu den besten Keepern der Liga, auch Jäger hat schon viele Topleistungen gebracht. Zweiter „Auswärtiger“ im Kader ist Rückraumspieler Patrick Zahn, der ebenfalls von der HSG Heidmark kam. Der restliche Kader mit Leistungsträgern wie Daniel Jäger, Jens Koch, Fabian Knappik und Christian Hausdorf spielt schon jahrelang in Rotenburg und hat großen Anteil an der Entwicklung.

jho

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