Startnummer 11

Ina Hanck (Handball)

Ina Hanck und der Handball gehören zusammen. Die Jugendtrainerin des JH Wümme coacht sehr erfolgreich die weibliche B-Jugend.

Scheeßel - Die Familie und der Handball spielen seit vielen Jahren im Leben von Ina Hanck die Hauptrolle. Sie selbst war bis vor fünf Jahren als Spielerin aktiv, ist aber eine noch bessere Trainerin für Jugendmannschaften. Dabei gilt für sie das Motto „Fordern und Fördern“.

Hanck leitet die Scheeßeler Handballabteilung als Vorsitzende seit mehr als 20 Jahren. Die C-Lizenz-Inhaberin trainiert unter anderem bereits seit der E-Jugend die heutige weibliche B-Jugend des JH Wümme. Viele Staffel- und Kreismeisterschaften waren die Folge. Der Kader hat sich in den sieben Jahren kaum verändert. „Wir hatten keine Abgänge.“

In dieser Saison gelang es Hanck, sich mit der weiblichen B-Jugend für die Oberliga-Endrunde, der höchsten Spielklasse in Niedersachsen, zu qualifizieren. „Die Oberliga ist das Talentbecken für Bundesligavereine. Da können wir nicht mithalten, aber mein Ziel ist es, in der laufenden Endrunde nicht Letzter zu werden. Ich bin überzeugt, dass das klappt“, ist die Scheeßelerin überzeugt.

Keine Sonderrechte für die Tochter

Hanck ist bekannt als Trainerin mit klaren Regeln: „Ich habe einen guten Draht zu meinen Mädels, weil bei uns gewisse Regeln eingehalten werden müssen. Ich hasse zum Beispiel Unpünktlichkeit“, sagt die 52-Jährige. Sie unternimmt mit ihren Spielerinnen auch Sachen, die gut sind für das Teambuilding. So waren sie bei großen internationalen Turnieren in Schweden und Dänemark. 

Zum Kader zählt unter anderem auch ihre Tochter Lea, doch das ist für sie nicht unbedingt ein Vorteil: „Meine Tochter hat keine Sonderrechte. Im Gegenteil, gefühlsmäßig hat sie es oft schwerer“, glaubt Hanck. Da ihre Mannschaft fast komplett auf die Eichenschule in Scheeßel geht, hat die Trainerin auch dorthin beste Verbindungen und sich 2016 für das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin qualifiziert. Am Ende sprang der gute fünfte Platz heraus.

Ihre Mannschaft wird noch mindestens zwei Jahre zusammen bleiben. Dann machen viele das Abitur. „Ich muss mal sehen, wie es dann weitergeht“, so Hanck, die als Abteilungsleiterin großen Anteil daran hat, dass es im zweiten Jahr den JH Wümme gibt. - jho

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