Rang zwei in Bremen

Halatsch meldet sich nach Verletzungspause zurück

Auf der Laufstrecke kam der Mulmshorner nicht mehr an Bastian Glockshuber heran.

Rotenburg - Die Verletzung an der Verse hat ihn nicht gebremst: Niels Halatsch, Triathlet des TuS Rotenburg, belegte beim Triathlon in Bremen den zweiten Platz in der Gesamtwertung und wurde Erster seiner Altersklasse TM 30. Dabei stellte der Mulmshorner mit 2:04:33 Stunden sogar eine persönliche Bestzeit über die olympische Distanz auf.

Für Halatsch war dieser Wettbewerb aufgrund von Achillessehnen-Problemen der erste seit dem Ironman in Dubai im Februar. Zwar absolvierte er noch ein Trainingslager im März, danach musste er jedoch pausieren. Sein Saisonstart verschob sich bis zum Start in Bremen.

Die 1,4 Kilometer lange Schwimmstrecke, die durch das Becken des Europahafens führte, beendete der Soldat mit einer Zeit von 24:09 Minuten auf Platz vier. „Das Schwimmen lief mittelprächtig, da ich erstmals seit langem wieder einen Wettkampf im Freiwasser hatte“, erklärte Halatsch.

Zu Beginn der Radstrecke – ein Rundkurs von zehn Kilometern, der insgesamt vier mal befahren werden musste – rückte der 30-Jährige direkt auf den dritten Platz vor und sicherte sich nach weiteren fünf Kilometern den zweiten Rang. Diesen hielt Halatsch mit einer Radzeit von 58:38 Minuten auch bis zum Ende. „Das Radfahren lief wie am Schnürchen“, war er zufrieden mit dieser Disziplin.

Niels Halatsch machte auf der Radstrecke Boden gut. Am Ende gewann er die Silbermedaille.

Auf der Laufstrecke, die unter anderem an der Weserpromenade „Schlachte“ entlang führte, versuchte Halatsch noch mal alles, um sich den ersten Platz zu sichern und spulte die Distanz von zehn Kilometern in 38:50 Minuten ab. Allerdings ließ sich Bastian Glockshuber von der TSG Kleinostheim die Führung nicht mehr nehmen. Er überquerte mit einer Gesamtzeit von 1:56:20 Stunden gut acht Minuten vor Halatsch die Ziellinie. Der Mann vom TuS Rotenburg wurde Erster in der Altersklasse TM 30 und erreichte das Ziel als Gesamtzweiter vor Marcus Kohlhase aus dem Atlas BKK Ahlmann Team (2:05:02 Stunden). Halatsch konstatierte: „Die Verletzung ist voll verheilt und ich bleibe weiter fokussiert auf mein großes Ziel: Dem Ironman auf Hawaii.“

jcr

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