LIEBLINGSSTRECKE Triathlet stellt Fahrradroute vor / Die A 1 dient als Ansporn

Halatsch genießt den Tannenduft

Entlang der Autobahn: Die Lastwagen und Autos sieht Niels Halatsch als Ansporn, ebenfalls Gas zu geben.

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Wenn sich einer in der Region mit den zahlreichen Lauf- und Radstrecken auskennt, dann ist es definitiv Niels Halatsch. Der Ausdauersportler ist fast täglich für mehrere Stunden unterwegs. Um in seinen Trainingsalltag etwas Abwechslung reinzubekommen, variiert er oftmals seine Runden. Trotz der vielen Möglichkeiten gefällt ihm eine Radstrecke aber ganz besonders gut. Während einer Fahrt hat der Triathlet seinen Kurs einmal ganz genau unter die Lupe genommen.

„Es ist eine so schöne Strecke, da sie total abwechslungsreich ist und alles zu bieten hat, was im Training benötigt wird“, sagt der Mulmshorner. Er hat aufgrund der anhaltenden Corona-Krise seinen Saisonhöhepunkt in den Dezember gelegt. Dann will der Berufssoldat nach Möglichkeit in Bahrain beim Ironman 70.3 starten. Bis es so weit ist, fährt Halatsch mit Sicherheit noch etliche Male seine favorisierte Strecke.

Der Startpunkt der 30 Kilometerdistanz liegt in Hesedorf. Die Anfahrt aus Mulmshorn zählt nicht zur Gesamtlänge hinzu. Zunächst geht es dann nach Gyhum und weiter Richtung Elsdorf. „Dort ist eine steile Brücke. Während des Anstiegs gehe ich aus dem Sattel heraus. Ein super Training“, so der 31-Jährige. Neben der Autobahn führt die Strecke nach Hatzte. Das Vorbeifahren der schnellen Autos und Lastwagen ist für ihn ein Ansporn. „Hier lasse ich mich gerne mitreißen. Parallel zur A 1 zu fahren, ist einer meiner Lieblingsabschnitte“, sagt Halatsch.

Während es in diesem Abschnitt deutlich lauter ist, herrscht anschließend dagegen eine richtige Stille. In Hatzte biegt Halatsch in eine Allee aus Tannen nach Hamersen ab. „Ein herrlicher Duft“, findet der Mulmshorner. Aus der Wald-Idylle wieder heraus, richtet sich sein Blick auf weite Felder mit zahlreichen Windrädern. Weiter geht es nach Sothel. „Dort hat man einen wirklich schönen Blick“, erzählt der Triathlet. In Sothel angekommen, führt die Route nach Wittkopsbostel, „Der Asphalt ist sehr gut, zu befahren. Während des Teilstücks kann ich in meiner richtigen Position fahren und ordentlich Tempo machen. Dort gibt es einen der wenigen Anstiege bei uns in der Gegend, hier ist das Land ansonsten ja eher platt. Daher plane ich hier immer einen Kraftausdauerabschnitt ein“, berichtet der Berufssoldat.

Von dort geht der Rundkurs über Hetzwege und Abbendorf schließlich zurück nach Hesedorf – der Tacho zeigt 30 Kilometer an. „Die Tour mache ich wirklich gerne. Die Situation ist bei mir immer noch total entspannt. So langsam kann ich es mir bloß nicht mehr vorstellen, wie der Alltag nach Corona wieder aussehen soll“, sagt Halatsch lachend und steigt gut gelaunt von seinem Rennrad ab.

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