Platz 14 bei DM im Bogenschießen / Lankenau nach starkem Auftritt Siebter

Für Hahn war mehr drin

Nicht ganz mit sich zufrieden: Lennart Hahn.

Kreis-Rotenburg - ROTENBURG (jo) · Unglücklicher hätten die Deutschen Meisterschaften im Bogenschießen für Lennart Hahn nicht laufen können. Das 15- jährige Talent des SV Unter-stedt belegte bei der Hallenrunde in Bad Blankenburg (Thüringen) „nur“ den 14. Platz in der Jugendklasse. Als zweiter Starter aus dem Altkreis lief es für Kai Lankenau (SV Sottrum) dafür besser. Der 30-Jährige wurde in der Schützenklasse Siebter.

Hahn war nach insgesamt 544 Ringen enttäuscht und verriet: „Ich bin zu spät in Bad Blankenburg angekommen, konnte mich deshalb nicht richtig einschießen und musste alles in der ersten Wettkampfrunde einstellen.“ Das Ausnahmetalent, das aufgrund starker Leistungen auch schon eine Einladung für den Bundeskader erhalten hat, kam auch im weiteren Verlauf des Wettkampfes nicht richtig in Form. So musste er sich letztlich mit dem 14. Platz unter 46 Teilnehmern zufrieden geben. „Ich weiß auch nicht, woran es lag, ich konnte mein Potenzial einfach nicht abrufen“, gestand Hahn ein.

Bei den Landesmeisterschaften im Januar hatte er noch zehn Ringe mehr geschossen. Auch deshalb hatte sich der kleine „Robin Hood“ vor den deutschen Titelkämpfen mehr zugetraut als seine 271 im ersten und 273 im zweiten Durchgang geschossenen Ringe. „Nach den Trainingsleistungen hätte es locker für mehr gereicht, aber jetzt konzentriere ich mich voll und ganz auf die Freiluftsaison, denn dort möchte ich bei den Deutschen Meisterschaften mindestens unter die besten Zehn kommen“, gibt er sich ehrgeizig.

Erfolgreicher als der Jungspund aus Unterstedt schnitt Kai Lankenau vom SV Sottrum ab. Der Routinier schied nach starker Qualifikationsrunde, in der er 573 Ringe schoss (gleich 16 mehr als bei der Landesmeisterschaft), erst im Viertelfinale gegen den mehrfachen Deutschen Meister Sebastian Rohrberg (SV Dauelsen) aus. Zuvor konnte sich Lankenau mit 111 geschossenen Ringen im Achtelfinale gegen Thomas Zilinski (Rheydter TV) behaupten, sodass er am Ende Siebter wurde.

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