U 17-Basketballerinnen verpassen Viertelfinale – 71:75

„Haben gekämpft wie die Irren“

Kreis-Rotenburg - Von Lars KattnerSCHEESSEL · An der kämpferischen Einstellung hat es nicht gelegen, dass die U 17-Basketballerinnen der BG ’89 Hurricanes den Sprung ins Play-Off-Viertelfinale der Bundesliga verpasst haben. Trotz guter Leistung ging das Rückspiel gegen die Gäste der SG TV Saarlouis/BIT Tier mit 71:75 (37:43) verloren. Knackpunkt war das erste Viertel, dass die fulminant aufspielenden Gäste mit 25:9 gewannen.

Die Ausgangsposition war klar: Ein Sieg mit mindestens neun Punkten Vorsprung musste her, um nach der Hinspiel-Niederlage (52:60) noch den Einzug ins Viertelfinale feiern zu können. Doch dieses Ziel rückte bereits nach den ersten zehn Minuten in weite Ferne.

Die Gäste starteten wie die Feuerwehr und führten nach dem ersten Viertel mit 25:9. Die agressive Verteidigung und die hohe Spielintensität der saarländisch-pfälzischen Spielgemeinschaft machte der Mannschaft von Coach Roland Senger das Leben schwer. Mascha Treblin wurde im Spielaufbau früh attackiert, und ihre Mitspielerinnen kamen nur selten zu freien Würfen. „Das erste Viertel hat uns das Genick gebrochen“, gab Senger nach der Partie zu Protokoll.

Umso bemerkenswerter, dass sich die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt des Spiels aufgaben. Mit Beginn des zweiten Viertels starteten die Hurricanes eine tolle Aufholjadg. Dabei kam ihnen zugute, dass die Gäste das hohe Tempo der Anfangsphase nicht aufrechterhalten konnten. Das nutzte besonders Treblin aus, die drei ihrer insgesamt vier Dreier im zweiten Spielabschnitt erzielte. Zur Halbzeit war das Spiel beim Stand von 37:43 wieder offen.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich schnell eine Partie auf Augenhöhe, in der die Hurricanes den körperlich überlegenen Gästen die Stirn boten. Besonders Hannah Pakulat zeigte in der Abwehr eine starke Leistung und kam auf insgesamt elf Defensiv-Rebounds. Nach 23 Minuten war es dann soweit, die Fans durften die Führung bejubeln – 44:43.

Dass es am Ende nicht ganz reichte, lag auch an der überragenden Katharina Müller, die mit 30 Punkten eine ganz starke Leistung auf Seiten der Gäste ablieferte. „Wir haben gekämpft wie die Irren, am Ende hat es leider nicht ganz gereicht“, musste Senger zugeben.

BG ’89 Hurricanes: A. Baden (11), Rehn (8), Grafelmann, Seyer, K. Baden, Treblin (23), Pakulat (12), Kuhlmann (12), Rathjen (5).

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