Startnummer 15: Christoph Treblin

Christoph Treblin

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Christoph Treblin hatte einen angenehmen Trainer-Job: Die Mannschaft folgte seinen Ratschlägen – und wurde Meister.

Scheeßel - Quizfrage: Wer gehört zu den Gründungsmitgliedern der BG ’89 Rotenburg/Scheeßel und steht den Hurricanes von Beginn an bis heute als Abteilungsleiter vor. Wer ist damit quasi das Gesicht des Vereins? Na klar: Christoph Treblin. Der 58-jährige Pädagoge ist maßgeblich an der Entwicklung zu einem Bundesliga-Standort beteiligt, erlebte 2016 aber auch als Trainer große Erfolge. Er schaffte mit der dritten Damen die Oberliga-Meisterschaft und führte die U 15-Basketballerinnen der Eichenschule erneut zur Endrunde des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ nach Berlin.

Für Treblin, der an der Eichenschule Sport und Biologie unterrichtet, war es bereits die 18. Teilnahme in der Hauptstadt. „Und damit hatte ich gar nicht gerechnet, mit dem Kapitel hatte ich eigentlich abgeschlossen.“ Am Ende kam Platz sieben heraus.

Noch besser lief es mit der dritten Damen – ein Team, bei dem auch für Treblin früh klar war: „Der Titel führt nicht dazu, dass das Team Bestand haben kann.“ Doch obwohl klar war, dass das Aufstiegsrecht nicht wahrgenommen werden sollte, weil zu viele Spielerinnen andere (berufliche) Zukunftspläne hatten, wurde erst der Staffelsieg und dann auch der Oberliga-Gesamtsieg nach zwei Finalspielen gegen den SC Weende II eingefahren. „Wir haben uns kontinuierlich gesteigert“, denkt Treblin gerne zurück. Auch, weil es für ihn einer der entspanntesten Trainer-Jobs war, seit er 1974 seinen ersten Trainerschein im Basketball machte. „Es war eine tolle Sache, dass alle so mitgezogen haben – und was ich gesagt habe, wurde auch aufgenommen.“ Viele der Spielerinnen hatte Treblin schließlich schon im Mini-Alter betreut. „Und eine Fähigkeit schreibt man mir ja immer zu: Ich würde im richtigen Moment die richtigen Wechsel oder Umstellungen vornehmen. Da scheine ich ein gutes Händchen zu haben“, erzählt der Coach.

Nachdem sich das Team aufgelöst hat (einige Spielerinnen verstärken die Zweite), ist Treblin als Trainer ohne feste Mannschaft – aber alles andere als „arbeitslos“. Als „Springer“, wie er es nennt, übernimmt er immer wieder Trainingseinheiten bei der U 15 II sowie den U 13-Teams und coacht sie – aber auch schon mal die zweite Damen – ab und an bei Spielen. 

maf

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