Maximilian Schulwitz, Jeroen Gies und Aleksandr Friauf sind mit Werder Norddeutscher Meister geworden

Die grün-weiße Fahrgemeinschaft

Das W auf dem Trikot: Jeroen Gies, Aleksandr Friauf und Maximilian Schulwitz (v.l.) sind mit Werder erfolgreich.

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseROTENBURG · Wer es so weit gebracht hat, der darf auch träumen. Träumen von einer Karriere als Profifußballer. Der Unterstedter Maximilian Schulwitz, der Botheler Jeroen Gies und der Rotenburger Aleksandr Friauf (alle 15) haben dieses Ziel vor Augen, schließlich sind sie in der abgelaufenen Saison im Trikot des SV Werder Bremen Norddeutscher Meister in der U 15 geworden und reisen Anfang August mit den Grün-Weißen sogar zum Weltfinale des Nike-Cups, den Manchester United ausrichtet.

„Auf jeden Fall träumt man davon, es in den Profibereich zu schaffen. Ansonsten würden wir diesen Aufwand doch nicht betreiben“, sagt Maximilian Schulwitz – und seine beiden Mitspieler, mit denen er auch eine Fahrgemeinschaft bildet, nicken zustimmend. Schulwitz selbst ist noch ein Werder-Neuling. Der in der JSG KAWU großgewordene Stürmer war erst vor der Saison vom Roten-

n„Würden Aufwand

▪ sonst nicht treiben“

burger SV an die Weser gewechselt. Für ihn lief die Saison „optimal“, wie er findet. Immerhin hatte sich der bekennende 1860-Fan recht schnell einen Stammplatz im Team von Coach Thorsten Bolder erkämpft und insgesamt acht Treffer erzielt. Zwar musste er zwei Mal aufgrund von Verletzungen aussetzen – „aber ich saß nie wirklich auf der Bank und hoffe nun auf noch mehr Tore.“

In der ersten Saisonhälfte hieß sein Sturmpartner meist Alexandr Friauf, der bei Fortuna Rotenburg mit dem Kicken begann und vor drei Jahren vom RSV zu Werder kam. „Die ersten beiden Spielserien waren ganz gut, letzte Saison dann nicht mehr so, weil ich häufiger Hüft- und Leistenpobleme hatte und nicht so gute Leistungen gezeigt habe“, resümiert der kleine Mittelstürmer, der eine Vorliebe für den FC Barcelona hat. Und er weiß im Hinblick auf die neue Saison in der U 16: „Da muss ich es besser machen und mich beweisen.“

Das gelang Jeroen Gies, Keeper mit holländischen Wurzeln, speziell in der Rückserie. Er wechselte Anfang 2007 vom TuS Bothel – dort wo Vater Hans Gies bei den Herren lange Jahre im Tor stand – nach Bremen. Zwar war er letzte Saison zunächst die Nummer zwei hinter Niklas Kuschkowitz, doch als dieser sich den Mittelfuß brach, nutzte der einzige echte Werder-Anhänger in diesem Altkreis-Trio seine Chance. „Er war echt gut“, sagt Aleksandr Friauf und erinnert daran, dass der Torwart beim Deutschland-Finale des Nike-Cups sechs von zwölf Elfmetern pariert hat. „Nun möchte ich mich auch in der neuen Saison durchsetzen und als erster Torwart starten“, sagt Jeroen Gies.

Nächste Saison, das wissen die Drei, wird enorm wichtig sein. Da werden die Weichen für die Zukunft in Bremen gestellt, da gilt es, sich in der U 16-Regionalliga zu behaupten. Aleksandr Friauf bringt es trocken auf den Punkt: „Bringt man gute Leistungen bei Werder, kommt man weiter. Sonst fliegt man.“

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