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Imke Stoll (Dressurreiten)

Auf Dressurpony Humpfry-Me gelang Imke Stoll auch 2017 wieder die Bronzemedaille bei den Landesmeisterschaften. - Foto: Wächter
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Auf Dressurpony Humpfry-Me gelang Imke Stoll auch 2017 wieder die Bronzemedaille bei den Landesmeisterschaften. 

Rotenburg - Die 15-jährige Imke Stoll, die seit Jahren für den RV Kirchwalsede reitet, gehört zu den erfolgreichsten und talentiertesten Nachwuchsreiterinnen in der Dressur im Kreisreiterverband Rotenburg. 2017 wurde sie zum wiederholten Male nicht nur Kreismeisterin, sondern auch Bezirksmeisterin und gewann die Bronzemedaille bei den Landesmeisterschaften in Verden.

Ein absoluter Höhepunkt war für sie die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Aachen Anfang September, wo es aber beim ersten Mal noch nicht zu einer vorderen Platzierung reichte. Imke Stoll kam 2017 auf den Turnieren zu insgesamt 77 Platzierungen, wobei die Wertnote mehrfach über der Schallgrenze von 8,0 lag. 

Die Siege und Platzierungen gelangen ihr mit den beiden Deutschen Reitponys Humpfry-Me und Rodrigo. Humpfry-Me ist ein elfjähriger Prämienhengst, Rodrigo ein 16-jähriger Wallach. „Ich reite beide Pferde gern“, sagt die Schülerin aus Kirchlinteln, die immer große Nervenstärke auszeichnet.

Imke Stoll hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und ist dabei auf den Turnieren zunächst in der Führzügelklasse gestartet, wo die ersten Siege nicht lange auf sich warten ließen. Sie trainiert täglich ihre beiden Pferde ein bis zwei Stunden zu Hause. In den Ferien fährt die Realschülerin oft nach Stadthagen zu Dressurausbilderin Miriam Henschke, um dort zu trainieren. „Aufgrund der Entfernung geht das aber nur in den Ferien“, bedauert sie.

Fallen gehört zum Reiten dazu

Der schönste Sieg aus ihrer Sicht gelang vor zwei Jahren beim Bremer Dressur-Cup mit Pferdewechsel: „Ich hatte dort mit den Fremdpferden bessere Noten, als diese mit ihren eigenen Reitern erzielt hatten. Und mein Pony hatte auch mit allen anderen Reitern die besten Noten“, erinnert sie sich. Von größeren Verletzungen ist das Talent bisher verschont geblieben: „Vom Pferd gefallen bin ich schon mehrfach, aber das gehört beim Reiten dazu.“

Die Schule und die Pferde nehmen sie voll in Anspruch, sodass nur wenig Zeit für das Skifahren, ihr zweites Hobby, bleibt. Noch ein Jahr darf sie im Sattel ihrer Reitponys sitzen. Danach muss sie auf Großpferde umsteigen. „Dann würde ich am liebsten nicht nur in der Dressur, sondern auch im Springen starten“, verrät sie.

jho

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