Großer Frust nach Kapselsprengung

Brillowskis Leidenszeit geht weiter

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In der Vorbereitung lief es für Patrick Brillowski recht gut – doch ein Punktspiel hat er diese Saison aus Verletzungsgründen noch nicht in der Ersten absolviert.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Im Rennen um den Titel des Pechvogels beim Fußball-Landesligisten Rotenburger SV hat Patrick Brillowski aktuell die Nase vorne und liegt noch vor Kevin Klützke (fünf Brüche seit April 2013). Der 21-jährige gebürtige Hamburger hat sich bei seinem Aushilfseinsatz in der Reserve am vergangenen Wochenende eine Kapselsprengung im rechten Schultereckgelenk zugezogen – seine Leidenszeit reißt nicht ab.

„Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Ich mache alles, ich achte auf meine Ernährung – aber es ist, als würde jemand wollen, dass ich nicht mehr Fußball spiele“, sagt Brillowski verzweifelt. Kein Wunder angesichts seiner Verletztenkartei. Vor der vergangenen Saison kam er von der SV Ahlerstedt/Ottendorf zum RSV – als Rekonvaleszent nach doppeltem Kreuzband-riss. Mit Geduld und Beharrlichkeit kämpfte er sich zurück, Ende Februar stand Brillowski erstmals im Kader und kam Ende der Saison zu einigen Oberliga-Einsätzen. Die Vorbereitung auf die Landesliga-Saison verlief „super – ich habe fast jedes Spiel gemacht“, erinnert sich der als Stürmer aufgebotene Brillowski. Bis zum Pokalspiel beim TSV Etelsen ging es gut – danach wieder ins Krankenhaus wegen einer langwierigen Einblutung in der Fußsehne, die große Schmerzen verursachte.

Erst zwei Trainingseinheiten hatte er nun wieder absolviert und wollte sich bei der Zweiten in der Bezirksliga Spielpraxis holen, ehe ihn Malte Vollstedt, Keeper des VSK Osterholz-Scharmbeck, in der 35. Minute rüde aus dem Spiel foulte und der Rotenburger auf der Schulter landete. „Ich habe jetzt zwei Wochen eine Schiene – danach muss man mal gucken“, erklärt Brillowski gefrustet.

Ausgerechnet die Partie gegen sein altes Team Ahlerstedt/Ottendorf verpasst er morgen (17 Uhr, Ahe-Stadion). „Das wäre das Highlight der Saison für mich gewesen. Ich hoffe, wenigstens zum Rückspiel auf dem Platz stehen zu können“, sagt er. Dass sein Ex-Club, für den er schon in der Jugend spielte, derzeit Letzter ist, trifft auch Brillowski: „Ich fiebere ein bisschen mit Ahlerstedt mit. Der Ausverkauf und die Tabellensituation ist nicht schön“, gesteht er. „Aber natürlich will ich auch, dass wir die Punkte gegen sie holen.“

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