Ju-Jutsu-Kämpfer erhalten für ihre Verdienste Auszeichnung zum 6. Dan

Große Ehre für Samland und Tohoff

Riesige Freude bei Jörg Tohoff (2.v.l.) und Frank Samland (r.): Die beiden Ju-Jutsu-Kämpfer – hier mit NJJV-Prsident Hans Radke (l.) und Ex-Trainer Dieter Siewers – haben den 6. Dan erhalten.
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Riesige Freude bei Jörg Tohoff (2.v.l.) und Frank Samland (r.): Die beiden Ju-Jutsu-Kämpfer – hier mit NJJV-Prsident Hans Radke (l.) und Ex-Trainer Dieter Siewers – haben den 6. Dan erhalten.

Bothel – Ju-Jutsu ohne Frank Samland (TuS Bothel) und Jörg Tohoff (SG Unterstedt/TuS Bothel) ist undenkbar. Nun durften sich die langjährigen Kämpfer aufgrund ihrer Verdienste über eine seltene Auszeichnung freuen – den 6. Dan. Der Bundeslehrgang in Bothel war für Hans Radke, Präsident des Niedersächsischen Ju-Jutsu Verbandes (NJJV), eine Gelegenheit, die beiden auszuzeichnen. Die Ehrungskommission des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes (DJJV) hat dem Ehrungsantrag zugestimmt. Eine hohe Auszeichnung, die nur unter bestimmten Voraussetzungen ausgesprochen wird. Die Sportler waren davon ausgegangen, dass „nur“ das 40-jährige Bestehen des Vereins im Vordergrund stand. Nun standen sie selbst im Mittelpunkt.

In der Laudatio beschrieb der Präsident die Werdegänge. Samland war mit sechs Jahren an den Sport herangeführt worden und betreibt seit 1987 Ju-Jutsu. Er machte sich mit vielen Erfolgen auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene einen Namen. Es folgte eine Ausbildung zum Wettkampfrichter bis hin zur Landeslizenz. Inzwischen ist sein Einsatz in Prüfungskommissionen für den Schwarzgurt gefragt. In seiner 25-jährigen Trainer- und Abteilungsleitertätigkeit hat der B-Lizenz-Inhaber 40 Schwarzgurtträger ausgebildet. Zudem hat er sich mit Jiu-Jitsu befasst. Hier hat er es zum 1. Kyu (Braungurt) geschafft.

Tohoff betreibt seit 42 Jahren Ju-Jutsu. Vor 16 Jahren hat er den 5. Dan bestanden. Auch er behauptete sich im Leistungssport bis zu internationalen Turnieren und war Teil des Landeskaders. Er hatte sieben Jahre die Abteilungsleitung im TuS Bothel inne und später einen eigenen Verein in Unterstedt gegründet. In beiden Vereinen ist er als Trainer tätig. Mit seiner Landesprüferlizenz wird der B-Lizenz-Inhaber bei Schwarzgurtprüfungen eingesetzt. In der Stilart Jiu-Jitsu hat Tohoff die Prüfung zum 1. Dan (Schwarzgurt) abgelegt und sich mit Hanbo-Jutsu beschäftigt. Hier ist er Träger des 2. Dan. In beiden Stilarten hat er die Prüferlizenz erworben. Zudem ist Tohoff im Hanbo-Jutsu als Referent auf Landes- und Bundesebene im Einsatz. „Beide besitzen eine Ju-Jutsu-Affinität und sind bescheidene Budo-Sportler. Sie hinterlassen einen tollen Eindruck. Sie sind der Ehrung eines Großmeister würdig“, so Uwe Nettlau, NJJV-Direktor Prüfungen.

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