Ohne große Worte

Vertrag von Hurricanes-Coach Greve läuft weiter

Christian Greve sitzt auf einem Stuhl und erklärt mit einem Klemmbrett seinen Spielerinnen die Taktik.
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In seine vierte Saison am Stück geht Christian Greve bei den Hurricanes – und in die neunte insgesamt.

Auch in der neuen Saison wird Christian Greve weiterhin Trainer der Avides Hurricanes in der 2. Basketball-Bundesliga sein. Die Verlängerung lief eher unüblich ab.

Scheeßel – Es ist quasi das Gegenteil von einer Überraschung, eher eine Vollzugsmeldung – aber deshalb nicht minder wichtig: Christian Greve bleibt in der nächsten Saison der hauptamtliche Chefcoach bei den Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes. Der Vertrag hat sich automatisch um ein Jahr verlängert, wie Vorstandsmitglied Utz Bührmann auf Nachfrage bestätigte.

Worum weder Bührmann noch Greve viel Aufhebens machen, ist für den Verein doch ein wichtiges Zeichen. Es signalisiert Kontinuität und Zuverlässigkeit. Der 45-jährige Coach geht im Sommer immerhin in seine neunte Saison für die BG ‘89 – und in seine vierte am Stück. Bereits von 2010 bis 2015 arbeitete er für den Verein in der ersten und zweiten Liga. 2018 kehrte er nach einem „Gastspiel“ beim Quakenbrücker TSV und den Artland Dragons zurück.

Vorhersehbar war die Verlängerung zum 1. Juli ohnehin gewesen, zumal sie auch automatisch erfolgte, nachdem keine Seite bis Ende März gekündigt hatte. „Wir haben nicht den Willen, den Vertrag aufzukündigen. Von mir aus kann er auch die nächsten 20 Jahre hierbleiben“, betont Bührmann. So habe es nicht mal ein Gespräch darüber gegeben. Greve bestätigt, dass er sich in Scheeßel wohlfühlt. „Auch meine Planung geht dahin, dass ich es weitermachen möchte. Das war also von beiden Seiten keine Baustelle“, betont der Coach, der nebenbei an der Fernuni in Hagen Informatik studiert und seine berufliche Zukunft nicht allein in der Halle sieht. An der Eichenschule übernimmt er als Springer bereits Vertretungsstunden.

Für den Verein ginge es nun darum, dass die „prinzipielle Planung“ spätestens nach dem Ende der aktuellen Saison am 1. Mai mit dem Heimspiel gegen die ChemCats Chemnitz anläuft, wie Greve erklärt. „Wer kann schon zusagen oder absagen?“, fragt er. „Wir haben auch die Augen schon aufgemacht und riskieren einen Blick, was die Position einer Innenspielerin betrifft“, nennt der Coach eine Priorität. Schließlich fehlte es gerade unterm Korb in dieser Saison an einer Spielerin – was auch in den Rebound-Statistiken zu erkennen ist.

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