Fortmann zieht sich vorerst zurück

Hurricanes-Coach Greve zeigt Verständnis: „Es sind eben nicht alle Profis“

Alecia Cooley (Bild) erwischte in der vergangenen Woche gegen Bad Homburg einen schlechten Tag. „Das war aber das erste Mal in dieser Saison“, schränkt Coach Christian Greve ein. - Foto: Freese
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Alecia Cooley (Bild) erwischte in der vergangenen Woche gegen Bad Homburg einen schlechten Tag. „Das war aber das erste Mal in dieser Saison“, schränkt Coach Christian Greve ein.

Scheeßel - Dass die Basketballerinnen der Avides Hurricanes in der 2. Bundesliga zuletzt zweimal in Folge jeweils gegen die Falcons Bad Homburg ihre Schlussviertel in den Sand gesetzt haben, ist auffällig. Geht es nach Christian Greve, soll sich dies am Samstag gegen das BBZ Opladen (18.30 Uhr, Große Halle Scheeßel) vor heimischer Kulisse nicht wiederholen. Doch der Hurricanes-Coach weiß auch um sein fragiles Gebilde: „Zufall war es sicherlich nicht, dass das passiert ist.“

Die enge Personalsituation ist beim Tabellenachten sicherlich nicht neu – und doch ist sie vor allem in engen Partien ein Faktor, mit dem die Hurricanes zu kämpfen haben. „Das hat auch mit unserer Trainingssituation zu tun. Wir können selten fünf gegen fünf spielen und müssen dann durch die Herren auffüllen lassen“, erklärt Greve, der sich aber mit den Gegebenheiten arrangiert hat: „Es sind eben nicht alle Profis.“

Damit spielt der Coach darauf an, dass nicht bei allen Spielerinnen der Sport immer im Fokus stehen kann. „Wenn es beruflich oder privat erhöhte Belastungen gibt, kann man das am Wochenende nicht immer ausblenden und befreit aufspielen.“ Wenn dann wie gegen Bad Homburg auch noch eine Bank wie die US-Amerikanerin Alecia Cooley einen schwachen Tag erwischt, wird es für die Hurricanes besonders schwer.

Für das Spiel gegen Opladen, die mit Briana Williams (USA) und Heather Lindsay (Kanada) zwei Nordamerikanerinnen im Kader haben, ist Greve aber verhalten optimistisch. Der Coach erwartet einen Gegner, mit dem sich sein Team auf Augenhöhe duellieren kann: „Wir spielen gegen eine Mannschaft, die eine ähnliche Struktur hat wie wir. Wir haben den Ehrgeiz, dieses Spiel zu gewinnen.“ 

Dabei wird Forward Nike Fortmann aber nicht mithelfen. Die Nachwuchsspielerin zieht sich vorerst aus der ersten Mannschaft zurück. „Sie wird nur noch in der WNBL spielen“, informiert Greve. Dafür kehrt die wiedergenesene Tuba Poyraz in den Kader zurück. 

ntr

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