Avides Hurricanes reisen zu den RheinStars Köln / Augenmerk auf Worthmann

Greve: „Wir sind gewarnt“

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Gewarnt: Coach Christian Greve weiß, dass seine Basketballerinnen von Beginn an hellwach sein müssen, um bei den RheinStars Köln nicht ins Stolpern zu geraten. ·

Rotenburg - Die Domstadt ist Christian Greve gänzlich unbekannt. Noch nie war der Coach der Avides Hurricanes in Köln zu Besuch. Das ändert sich aber schon morgen, denn der 38-Jährige gastiert mit seinen Zweitliga-Basketballerinnen um 16.30 Uhr bei den RheinStars Köln. „Für eine Stadtbesichtigung wird aber keine Zeit bleiben“, sagt Greve mit einem Augenzwinkern.

Der Papierform nach ist es eine klare Angelegenheit, schließlich reisen die Hurricanes mit der Empfehlung von 13 Siegen und drei Niederlagen als Tabellenführer an den Rhein, während die Gastgeberinnen bislang gerade einmal zwei Erfolge verbucht haben und derzeit Liga-Schlusslicht sind. „Köln hat viele Partien aber nur ganz knapp verloren. Sonst wäre das Team auf jeden Fall viel weiter oben anzutreffen. Wir dürfen den Gegner daher auf gar keinen Fall unterschätzen und müssen unser Spiel durchziehen“, erklärt Greve.

Die jüngste Niederlage beim TK Hannover (65:69) steckt bei den Hurricanes noch in den Köpfen drin. „Die Partie ist noch nicht vom Tisch. Dafür ist es noch zu frisch. Wir sind dadurch gewarnt, dass wir von Beginn an hellwach sein müssen und einen guten Start benötigen. Das Hannover-Spiel ist uns auf jeden Fall eine Lehre“, sagt der 38-Jährige.

Eine Kölnerin hat Greve morgen besonders auf dem Zettel: Die gebürtige Rotenburgerin Franziska Worthmann, die vor drei Jahren noch selbst das Hurricanes-Trikot getragen hatte und nun berufsbedingt in der Domstadt lebt. „Wir dürfen Franzi nicht heiß laufen lassen. Sie ist die absolute Topscorerin der Mannschaft und auch in der gesamten Liga vorne mit dabei. Gegen ihren alten Verein wird sie bestimmt besonders motiviert sein. Franzi gilt es, die gesamte Begegnung im Griff zu haben“, weiß der Coach um die Stärken der 27-Jährigen.

Personell hat sich die Lage beim Spitzenreiter nicht wirklich verändert: Die Langzeitverletzte Andrea Baden fällt weiterhin aus, die Einsätze von Kata Takács (Bänderriss) und Clara Schwartz (Patellasehnenentzündung) sind noch fraglich. „Beide haben noch nicht wieder mittrainiert. Ein Einsatz kommt daher wahrscheinlich noch zu früh“, so Greve. · ml

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