53-Jähriger übernimmt Scheeßels Handballerinnen / „Freue mich riesig darüber“

Udo Grenz-Gieseke ist zurück auf der Trainerbank

Bis vor zwei Jahren stand er noch bei den Handballerinnen des TuS Rotenburg an der Seitenlinie. Zur kommenden Saison übernimmt Udo Grenz-Gieseke das Coaching beim TV Scheeßel.
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Bis vor zwei Jahren stand er noch bei den Handballerinnen des TuS Rotenburg an der Seitenlinie. Zur kommenden Saison übernimmt Udo Grenz-Gieseke das Coaching beim TV Scheeßel.

Scheeßel - Die Handballabteilung des TV Scheeßel ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Damen-Coach Uwe Cordes fündig geworden. In der kommenden Saison sitzt Udo Grenz-Gieseke auf der Trainerbank des Kreisoberligisten. „Wir freuen uns riesig darüber, dass uns Udo Grenz-Gieseke seine Zusage gegeben hat“, sagt Handball-Abteilungsleiterin Ina Hanck.

Grenz-Gieseke ist in Handballkreisen gewiss kein Unbekannter. Bis vor zwei Jahren hatte er mit großem Erfolg die Damen des TuS Rotenburg trainiert. Damals hatte der Pädagoge von der Eichenschule in Scheeßel aus beruflichen Gründen eine Pause eingelegt, da eine Versetzung nach Stade im Raum stand. Das hat sich aber in der Zwischenzeit aber zerschlagen, sodass der 53-Jährige weiter am Scheeßeler Gymnasium als Studiendirektor tätig ist.

„Eigentlich wollte ich kein Traineramt mehr übernehmen, doch da in Scheeßel die Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein so prima klappt, habe ich zugesagt. Ich möchte aber betonen, dass die Schule absolute Priorität besitzt, sodass ich sicherlich nicht bei jedem Training und Spiel dabei sein kann“, erklärt Grenz-Gieseke. Fällt er einmal aus, übernimmt die Ex-Rotenburgerin Ulli Dreyer das Coaching. „Sie ist meine Co-Trainerin“, erzählt der Pädagoge.

Mit Dagmar Gieseke und Mechthild Hettenhausen-May stehen zwei Spielerinnen mit im Kader, die unter ihm bereits in Rotenburg jahrelang trainiert haben. Eigentlich wollten beide aus Altersgründen aufhören, hängen jetzt aber noch eine Saison dran. „Bevor ich zugesagt habe, habe ich mir die Scheeßeler Mannschaft in Punktspielen angesehen und dabei unabhängig vom Ergebnis festgestellt, dass Moral und Stimmung in Ordnung sind. Darauf lässt sich aufbauen“, ist Grenz-Gieseke überzeugt.

Ziel in der neuen Saison ist erneut der Klassenerhalt. Schon am 4. Juni beginnt der Beeke-Club mit dem Training. Nicht mehr mit dabei ist dann die starke 17-jährige Torfrau Mariam Kpekpassi, die nach Kanada geht. „Es wäre toll, wenn wir noch eine neue Torfrau und die eine oder andere neue Spielerin dazu bekommen würden, denn es steht noch nicht fest, ob es auf Grund beruflicher Dinge noch weitere Abgänge geben wird“, erklärt der 53-Jährige. Grenz-Gieseke hat sich unter anderem als Ziel gesetzt, das Spiel zu verbessern. „Mir ist aufgefallen, dass oftmals der richtige Zug zum Tor fehlt.“

Mit John Köhler ist zudem schon Grenz-Giesekes Kollege im Verein erfolgreich als Trainer von verschiedenen Nachwuchsmannschaften tätig. „Wir werden sicher voneinander profitieren“, ist Grenz-Gieseke überzeugt. · jho

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