Auf der Anlage des GC Wümme herrscht Hochbetrieb

Golfer ziehen weiter ihre Bahnen

Keine Pause trotz Corona: Der Betrieb beim GC Wümme geht weiter, wie Hermann Aukamp, Helmut Freese und Peter Ludwig (v.l.) auf dem Putting-Grün demonstrieren. Foto: Ludwig

Westerholz - Von Mareike Ludwig. Der Parkplatz ist gut besucht. Zahlreiche Sportler sind auf der weitläufigen Anlage des Golf-Clubs Wümme unterwegs. Während der Coronavirus viele Sportarten gestoppt hat, sind hier mit der Zeit immer mehr Spieler mit ihrem Golftrolley zu sehen. Unter ihnen auch der Vorsitzende des Vereins: Hermann Aukamp hat sich am Montagvormittag mit seinem Freund Peter Ludwig verabredet, um ein paar Bahnen zu spielen. „In der jetzigen Zeit kann es nichts Besseres geben. Wir sind an der frischen Luft, bewegen uns und haben unseren Spaß. Uns geht es hier sehr gut“, erzählt Aukamp mit guter Laune.

Der ehemalige Leiter einer Versicherungsagentur fügt hinzu: „Ich sehe derzeit keine Veranlassung dafür, die Anlage zu schließen. Wenn natürlich ein Erlass der Bundesregierung kommt und eine Ausgehsperre aufgrund des Coronavirus verhängt wird, können wir unseren Betrieb leider nicht mehr aufrechterhalten.“ Die Golfer hoffen, dass es so weit nicht kommt.

„Es ist momentan eine der wenigen Sportarten, die ohne irgendwelche Einschränkungen ausgeübt werden kann. Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben. Natürlich halten wir den nötigen Abstand“, sagt Peter Ludwig. Darauf achtet auch der Vorsitzende, der betont: „Golf ist ein Sport ohne Körperkontakt. Und auf den Handschlag nach einem gelungenen Schlag verzichten wir natürlich.“ Aufgrund des Coronavirus lässt der Golfclub momentan auch das Training für Kinder ausfallen. „Da wären kleinere Gruppen zusammen. Da ist das Risiko zu groß“, sagt der Waffensener. Inwieweit das Training für Erwachsene stattfindet, entscheiden die Übungsleiter selbst. „Unsere Trainer sind alle freiberuflich tätig, daher überlassen wir es ihnen, ob sie Stunden anbieten oder nicht“, erzählt Aukamp.

Der 64-Jährige geht aber davon aus, dass der Saisonstart am 25. April verschoben wird. Und die offiziellen Turniere, die ab dem 1. April starten würden, verlegt Aukamp erst mal um zwei Wochen. „Dann sehen wir weiter.“ Bis dahin dreht der Vorsitzende weiter seine Runden auf den verschiedenen Bahnen. Er geht davon aus, dass der Zulauf in den kommenden Tagen weiter zunimmt und wirbt: „In der momentan drastischen Situation gibt es kaum eine Alternative. Und für Neu-Mitglieder gibt es im März und April auf jeden Fall Sonderkonditionen.“

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