Fünfter Titel für Judoka

Im Golden Score packt Peters den Hebel aus

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Zugepackt und schön mit dem Fuß eingefädelt: Dimitri Peters (vorne) bezwang im Finale den Leverkusener Karl-Richard Frey in der Verlängerung. 

Rotenburg - Von Matthias Freese. Optimaler Start für Weltklasse-Judoka Dimitri Peters ins Jahr 2014! Der „Riese aus Rotenburg“ packte bei den Deutschen Meisterschaften in der ausverkauften Albgauhalle im badischen Ettlingen energisch zu und durfte sich bei nationalen Titelkämpfen bereits zum fünften Mal in seiner Karriere die Goldmedaille umhängen lassen.

Im Finale bezwang der 29-jährige Kämpfer des TuS Rotenburg in der Verlängerung seinen Nationalmannschaftskollegen Karl-Richard Frey (TSV Bayer 04 Leverkusen) in der Klasse bis 100 Kilogramm.

„Auch wenn die DM vielleicht nicht ganz so wichtig war, bin ich froh, wieder Deutscher Meister zu sein. Bei meinen vergangenen beiden Teilnahmen bin ich ja schließlich nur Zweiter geworden“, erklärte Dimitri Peters hinterher. Der letzte Titel liegt sogar schon vier Jahre zurück – 2010 war es in Bayreuth gewesen. 2009 hatte der Unterstedter dort ebenfalls triumphiert, außerdem 2005 in Wuppertal und erstmals 2004 in Lübeck.

In der Vorrunde hatte der Olympia- und WM-Dritte nur wenig Mühe und brachte wiederholt seine Spezialtechniken durch – einen Seoi-Nage und einen Hebel. „Das ging relativ schnell und sicher“, fand der Favorit. Nach einem Freilos räumte er Lars Entgens (TSV Walheim) in 2:26 Minuten aus dem Weg. Durch den anschließenden Erfolg gegen den späteren Dritten Robin Wendt (Niendorfer TSV) befand sich Peters im Finale gegen Karl-Richard Frey, der 2013 immerhin die Grand-Prix-Turniere in Rijeka und Qingdao gewonnen hatte. Dieser Kampf war an Spannung kaum zu überbieten, stand nach den regulären fünf Minuten doch noch kein Sieger fest. „Es war ein harter Fight bis zum Schluss“, so Dimitri Peters, der im Golden Score nach insgesamt 5:52 Minuten das Duell mit einem Armhebel und damit mit einer Ippon-Wertung für sich entschied.

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