Goalgetterin am Kopf verletzt / Jeddingen nach 2:1 Erster / „Bestens gelaufen“

Herrmann muss in die Klinik

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Catarina Voigt (am Boden) ist hier rechtzeitig zur Stelle. Mit dem MTV Jeddingen feierte sie im Spitzenspiel gegen den VSV Hedendorf/Neukloster ein 2:1 und ist nun Spitzenreiter.

Jeddingen - Was für eine Vorstellung: Die Bezirksliga-Fußballerinnen des MTV Jeddingen haben das Spitzenspiel gegen den bisherigen Primus VSV Hedendorf/Neukloster zu Hause mit 2:1 (2:1) für sich entschieden und sich damit selbst den Platz an der Sonne erkämpft. „Es ist alles bestens gelaufen“, freute sich Jeddingens Trainer Oluwolé Olomu.

„Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Jetzt zeigt sich, dass sich die harte Arbeit in den vergangenen Wochen gelohnt hat und wir nun endlich auch dort stehen, wo wir stehen wollen. Wir haben jetzt alles in der Hand und wollen den Platz nicht mehr hergeben“, zeigte sich der Coach sehr zufrieden.

Das Duell gegen Hedendorf war alles andere als ein Spaziergang. Dabei erwischten die Gastgeberinnen zunächst einen verpatzten Auftakt. Anna-Lena Voigt war der Ball im Strafraum über den Kopf gerutscht, in der nächsten Aktion holte sie auch noch ihre Gegnerin regelwidrig von den Beinen. Alina Schuldt ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen und verwandelte zum 1:0 für Hedendorf (2.). „Wir sind aber ruhig geblieben und hatten die passende Antwort“, freute sich Olomu. Nur vier Minuten später bediente Pia Kupicki Pamela Herrmann, die die Kugel zum Ausgleich einnetzte.

In der Folge bewahrte Jeddingens Keeperin Denise Schloemer ihr Team mit tollen Paraden gleich zwei Mal vor einem erneuten Rückstand. In der 19. Minute jubelten erneut die Gastgeberinnen: Pia Knieper zog einfach ab, ihren Schuss fälschte Jana Schliedermann ins eigene Tor zum 2:1 ab.

Bis zur Pause war es ein temporeiches Spiel. Nach dem Wechsel ging es munter weiter. Beide Teams gingen ein hohes Tempo, wobei es Chancen auf beiden Seiten gab. Erneut war Schloemer mit glänzenden Aktionen auf dem Posten und verhinderte einen weiteren Gegentreffer. „Wir mussten bis zum Ende zittern“, gestand Olomu.

Einziger Wermutstropfen: Pamela Herrmann bekam in der Schlussphase bei einem Kopfball einen Tritt ins Gesicht und blieb benommen liegen. Mit dem Rettungswagen musste die Angreiferin ins Krankenhaus und dort für eine Nacht zur Beobachtung bleiben. Bis auf eine Gehirnerschütterung hatte der Tritt aber keine weiteren Folgen.

iv

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