Sottrumerin gewinnt in Klein Flottbek Silber

Glinz schrammt am Sieg vorbei

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Auch der Wassergraben war kein Problem: Bernd Rubarth vom RV Sottrum kam im Rahmen des Deutschen Derbys in Hamburg im Speed Derby auf Rang sechs. Vereinskameradin Neele Glinz machte es sogar noch besser und holte in einer Springprüfung der Klasse M* die Silbermedaille.

Sottrum - Das Deutsche Derby in Hamburg wird den Höperhöfenern Bernd Rubarth und Neele Glinz vom RV Sottrum wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Kein Wunder: Denn beide schnitten in den starken Konkurrenzen rund um die Hauptprüfung erfolgreich ab. Rubarth holte unter anderem einen sechsten Platz, Glinz sogar eine Silbermedaille.

Nachwuchsreiterin Glinz startete mit Nico im „Eggersmann Junior Cup Finale“, einer Prüfung der Klasse M. Nach dem vierten Platz in der Qualifikation verbesserte sie sich im Finale sogar noch auf den Silberrang. Den Wallach reitet sie schon seit einiger Zeit, doch erst seit zwei Wochen ist er auch in ihrem Besitz. Nur Tommy Matthies (RFV Essetal) war auf Spirit im Stechen noch etwas besser. Tristan Engelken (RV Sottrum) musste sich in der Qualifikation auf Lalotta (Note 7,30) mit Platz acht begnügen. Glinz’ Ausbilder, der 52-jährige Bernd Rubarth, sattelte Nico ebenfalls – im Speed Derby. In der international besetzten Springprüfung der Klasse S zeigte er eine schnelle und fehlerfreie Runde, die Rang sechs brachte.

Rubarth qualifiziert sich fürs Derbyfinale

Der Höhepunkt des Turniers in Klein Flottbek ist schon seit Jahrzehnten das Springderby – und Rubarth war in dem hochklassigen Feld dabei. Aufgrund der 26 Hindernisse und einer Länge von 1 250 Metern gilt der Parcours als einer der schwersten überhaupt. Die meisten Reiter starten hier mit speziell für diese Anforderungen trainierten Pferden. Um optimal auf den Wettkampf vorbereitet zu sein, hatte Rubarth extra auf der heimischen Anlage Natursprünge und einen Wall errichtet. Diese Trainingsmöglichkeiten wurden auch von anderen Teilnehmern des Derbys genutzt. Zunächst zahlte sich die Übung aus. Auf der Stute Clair zeigte der Höperhöfener in der ersten Qualifikation eine fehlerfreie Runde und sicherte sich so Platz zwölf. In der zweiten Qualifikation überwand Claire auch problemlos den drei Meter hohen Wall und qualifizierte sich mit zwei Abwürfen sicher für das Finale. Dort lief es aber nicht: Nach zwei Verweigerungen war für Rubarth frühzeitig Schluss. Durch die guten Platzierungen verbessern sich für ihn trotzdem die Chancen, Startgenehmigungen bei großen Turnieren zu erhalten. - jho/sei

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