Warum der RSV immer stärker wird /  TSV Gellersen kommt

Gleiches Team – mehr Punkte

Die Offensive des Rotenburger SV ist in dieser Saison stark – nicht zuletzt wegen des erfolgreichsten Torjägers der Liga Stefan Denker, der bereits achtmal netzte. Foto: Freese

Rotenburg – Die letzte Partie gegen den TSV Gellersen ist für Tim Ebersbach noch sehr präsent. Damals, im März diesen Jahres, unterlag sein Rotenburger SV in der Fußball-Landesliga mit 0:4. „Wir wurden ganz schön verhauen. Die Jungs mussten ordentlich Lehrgeld zahlen“, weiß der Coach. Doch am Samstag (14 Uhr) hat seine Elf im Ahe-Stadion gute Chancen zur Wiedergutmachung – weil sie spürbar gereift ist.

Im Vergleich zur vergangenen Saison hat sich der RSV unverkannbar weiterentwickelt und agiert souveräner. Vor gut einem Jahr, am zwölften Spieltag der abgelaufenen Serie, belegten die Wümme-Kicker mit 18 Punkten den siebten Rang. Zum gleichen Zeitpunkt der Saison hat sich der RSV jetzt um fünf Punkte und zwölf geschossene Tore verbessert – Platz zwei. Mit Stefan Denker stellt das Team sogar den aktuell erfolgreichsten Torjäger.

Eine Genugtuung für Ebersbach: „Vor der Saison gab's viel Kritik, dass wir wenig am Kader verändert haben. Aber wir haben uns bewusst dafür entschieden, das Team sollte noch mehr zusammenrücken“, so der Coach. Ein Plan, der aufzugehen scheint. „Die Spielphilosophie stimmt.“ Laut des RSV-Trainers ein Vorteil: „Wir sind sehr eingespielt, auch in verschiedenen Aufstellungen. Wir haben eine breite Masse an Qualität“, findet er. So könne der RSV seine Taktik immer auf die Gegner anpassen. Das ist im Duell mit Gellersen auch nötig.

Obwohl die Gäste auf dem ersten Abstiegsplatz stehen, wird es für den Tabellenzweiten kein einfaches Spiel. Gellersen ist keine Laufkundschaft: „Es ist eine körperlich starke Mannschaft. Wenn sie einen guten Tag erwischt, kann sie jeden schlagen“, warnt Ebersbach. Er wertet diese Unberechenbarkeit als Erfolg seines Trainerkollegen. „Sven Kathmann macht viel aus den Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung stehen“, betont der Coach.

Für die Partie kann er beinahe aus dem Vollen schöpfen. Außer Sebastian Czimmeck (muskuläre Probleme) und Yannik Malende (Bänderdehnung) sind alle fit. „Wir sind spielerisch stärker. Es wird ein Kampfspiel, das durch Kleinigkeiten und Fehler entschieden wird“, weiß Ebersbach.  lo

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