Drei neue Spielgemeinschaften

Fußball-Kreis erlaubt SG Horstedt/Mulmshorn, SG Reeßum/Taaken und SG Sittensen/Hamersen

Spricht von „Neuland“: Spielausschuss-Boss Frank Michaelis.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Der Spielausschuss des Fußball-Kreises hat am Donnerstagabend trotz mancher Bedenken drei Spielgemeinschaften im Herrenbereich erlaubt. „Wir haben uns dafür entschieden.

Alle haben unser Ja-Wort erhalten“, bestätigte Peter Krüger, stellvertretender Kreisvorsitzender, die Bildung der SG Horstedt/Mulmshorn, der SG Reeßum/Taaken und der SG Sittensen/Hamersen. „Für uns ist das Neuland. Mal gucken, wo das hinführt“, ergänzte der Spielausschussvorsitzende Frank Michaelis. Mit der neuen Saison ist die Bildung von Herren-Spielgemeinschaften erstmals möglich. 

Am stärksten davon betroffen ist die 1. Kreisklasse Süd. Der SV Horstedt wird dort zusammen mit dem TuS Mulmshorn ins Rennen gehen. „Wir freuen uns, dass es geklappt hat. Jetzt haben wir Rechtssicherheit und werden die Sache angehen“, erklärte Frank Dodenhoff, Kassenwart der Horstedter. Der TuS Mulmshorn hätte allein kein Team mehr zusammenbekommen und wird seinen Platz in der 2. Kreisklasse Süd jetzt aufgeben. Die SG Horstedt/Mulmshorn schickt gemeinsan noch zwei Teams ins Rennen, die Zweite in der 4. Kreisklasse. Die Erste wird von Andre Bischof gecoacht, der sicher auch einige Mulmshorner mit in seinen Kader holt. „Jeder hat die Möglichkeit, sich über das Training anzubieten“, versichert Dodenhoff.

Die Notbremse zogen auch der SV Hamersen und der VfL Sittensen, beide vor acht beziehungsweise sechs Jahren noch in der Bezirksliga, inzwischen aber auch in der 1. Kreisklasse Süd mit ihren Erste-Herren-Teams beheimatet. „Sie haben dem Kreisvorstand versichert, dass sie im nächsten Jahr die Fußball-Abteilungen ausgliedern und fusionieren wollen. Im Vorgriff möchten sie deshalb jetzt die Spielgemeinschaft machen“, erklärt Peter Krüger. Aus den jeweils zwei Teams, die Hamersen und Sittensen stellten, werden drei SG-Teams.

In der 1. Kreisklasse Nord werden künftig 13, in der Süd-Staffel 14 Teams spielen, in der 2. Kreisklasse Nord wiederum 14 und in der Süd-Staffel 13 Mannschaften. Große Auswirkungen haben die Spielgemeinschaften nicht, die Absteiger müssen trotzdem eine Liga runter. Das heißt, dass der TuS Hemslingen/Söhlingen (bisher 1. Kreisklasse Süd) und der Vahlder SV (2. Kreisklasse Süd), die beide als Vorletzter abgestiegen sind, nicht in der Klasse bleiben dürfen. „Das ist laut Spielordnung nicht möglich. Es sei denn, es hätte ein Verein vorher zurückgezogen“, klärt Krüger auf.

Keine Abstriche in puncto Mannschaften machen übrigens der TuS Reeßum und der SV Taaken, die mit drei Teams die neue Spielgemeinschaft angehen – in der 2., 3. und 4. Kreisklasse.

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