Gies verhindert Schlimmeres

RSV verpasst durch 0:3 in Oldenburg das Pokal-Viertelfinale

Joel Schallschmidt (l.) und Tobias Kirschke am Ball.
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Joel Schallschmidt (l.) und Tobias Kirschke bildeten gemeinsam mit Stefan Denker das zentrale Mittelfeld des Rotenburger SV im Pokal gegen den VfL Oldenburg.

Der RSV tat sich gegen den VfL Oldenburg schwer. Lediglich zwei Spieler hatten laut Coach Tim Ebersbach Normalform und haben das Spiel angenommen.

Oldenburg – Die Oberliga-Fußballer des Rotenburger SV haben die große Chance verpasst, erstmals nach sieben Jahren wieder in das Viertelfinale des Niedersachsenpokals einzuziehen. Auf dem Kunstrasenplatz des Ligarivale VfL Oldenburg fiel die 0:3 (0:0)-Niederlage nur deshalb nicht höher aus, weil Keeper Jeroen Gies mindestens ein halbes Dutzend Glanzparaden zeigte. „Das war nichts. Die Niederlage ist mehr als hochverdient“, räumte auch Coach Tim Ebersbach ein.

Gleich fünf Wechsel hatte Ebersbach im Vergleich zum jüngsten Punktspiel gegen den SC Spelle-Venhaus vorgenommen. Marcello Muniz, Björn Mickelat, Arthur Bossert, Tobias Kirschke und Yannik Niepel rückten in die Startelf, dafür blieben Christoph Drewes, Björn Hakansson, Lucas Chwolka, Noel Lohmann und der verletzte Marcel Marquardt draußen. Neuzugang Marquardt dürfte sogar noch länger ausfallen – er benötigte Gehhilfen und sein rechtes Knie war dick bandagiert. „Wahrscheinlich ist die Patellasehne angerissen, aber ich hatte noch kein MRT-Termin“, berichtete der Offensivspieler aus Delmenhorst. Montag geht es für ihn in Bremen in die Röhre.

Marcel Marquardt musste verletzungsbedingt auf der Bank Platz nehmen und wird noch lange ausfallen.

Statt eines Youngsters beorderte Ebersbach Altmeister Mickelat in die Sturmspitze. Der 40-Jährige war einer der ganz Wenigen, die Normalform zeigten. Das galt auch für Neuzugang Joel Schallschmidt, der im zentralen Mittelfeld agierte. „Die beiden haben das Spiel angenommen, alle anderen waren nicht richtig da“, urteilte der Rotenburger Trainer. Co-Trainer Drewes fing nach wenigen Minuten sogar an, eine Fehlpassliste zu führen. Ebersbach zeigte jedoch auch Verständnis aufgrund der hohen Belastung durch die englischen Wochen. „Außerdem haben wir eine junge Mannschaft, der wir die Leistungsschwankungen zugestehen müssen. Wir müssen es als Denkzettel nehmen und wissen, dass wir in der Oberliga immer an unsere Leistungsgrenze gehen müssen.“

Wer weiß, welchen Verlauf die Partie genommen hätte, wenn der Brasilianer Muniz in der zweiten Minute einen Fehlpass von Keeper Thilo Pöpken besser unter Kontrolle bekommen und verwertet hätte. So jedoch übernahmen die Huntestädter mehr und mehr das Kommando. Vor allem Simon Brinkmann fand in Torwart Gies zweimal seinen Meister (37./43.). Rotenburgs beste Chance setzte indes Schallschmidt noch vor der Pause an den Pfosten (39.). „Man muss ehrlich sagen, dass es von beiden Mannschaften in der ersten Halbzeit ein langsames und nicht intensives Spiel war, aber Oldenburg hat es geschafft, mehr hochzufahren“, wusste Ebersbach. In der Anfangsphase der zweiten Hälfte entschieden die Gastgeber im Hans-Prull-Stadion die Partie. Janek de Buhr eröffnete nach Flachpass von Mika Nienaber (50.), Vafing Jabateh erhöhte nach Vorarbeit des flinken Julian Dwertmann auf 2:0 (56.). Der RSV setzte alles auf eine Karte, brachte Jan Friesen und Peter Bolm, fing sich allerdings die endgültige Entscheidung durch Dwertmanns 3:0 (84.).

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