Symbolischer Scheck des RSV

„Nur Gewinner“ nach Benefizspiel gegen HSV

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Scheck ausgestellt: Peter Grewe, Präsident des Rotenburger SV (l.), mit Pastor Wilhelm Helmers.

Rotenburg - Die Laune bei Wilhelm Helmers, dem Superintendenten des Kirchenkreises Bremervörde, hätte kaum besser sein können. Am Donnerstag überreichte ihm Peter Grewe als Vorsitzender des Rotenburger SV den symbolischen Scheck über 10.000 Euro, der anlässlich des Benefizspiels des Fußball-Landesligisten gegen den Hamburger SV versprochen war. Das Geld kommt dem „Hospiz zwischen Elbe und Weser“ in Bremervörde zugute.

Helmers ist Vorstandsvorsitzender und berichtete, dass die Partie vor vier Wochen insgesamt sogar mehr als 45.000 Euro für seine Hospiz-Stiftung eingespielt hatte. Neben der Summe, die vom RSV kommt, gab es weitere Spenden, einen Großspender sowie den Erlös aus der Versteigerung eines Gemäldes von Rudi Kargus. Helmers: „Das ist eine Summe, die wir gut gebrauchen können, um unseren Schuldendienst weiter zu senken.“ Der liege bei rund 1,3 Millionen Euro. „Außerdem haben wir durch das Spiel eine große Öffentlichwirksamkeit erreicht“, freut sich der Pastor.

Gut lief es auch für den RSV, denn nach Abzug der Spende und der Gage für den HSV blieb ihm ein ähnlich hoher Betrag aus den Einnahmen übrig. „Es gibt bei der Geschichte nur Gewinner“, stellte Grewe fest. Organisator Paul Metternich hob neben den Sponsoren noch einmal die Unterstützung der rund 100 ehrenamtlichen Helfer hervor und betonte: „Jeder im Umkreis von 200 Kilometern weiß jetzt, dass wir so etwas können und der RSV auch ein Herz für soziale Sachen hat.“

maf

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