Mit Beckdorf gegen Ex-Club

Ur-Rotenburger Niko Korda: „Gewisser Derby-Charakter“

Niko Korda steht in der Halle vor der Tribüne mit offenem Mund.
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Gegen den Jugendverein: Beckdorfs Niko Korda hat sich mit seinen sechs Treffern gegen den HC Bremen für den TuS Rotenburg schon einmal warm geworfen.

Rund neun Jahre spielte Niko Korda in der Rotenburger Handball-Jugend, ehe es ihn zum SV Beckdorf zog. Mit dem Oberligisten trifft der 19-Jährige nun auf alte Bekannte.

Rotenburg – Wenn die Oberliga-Handballer des TuS Rotenburg am Samstag (19.30 Uhr) beim SV Beckdorf antreten, geht es nicht nur um zwei wichtige Punkte. Es ist gleichzeitig auch ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten – Niko Korda. Der Ur-Rotenburger, dessen Bruder Filip Korda der Goalgetter der B-Jugend des JH Wümme ist und dessen Vater Goran Korda das Restaurant Harmonie gehört, trainierte bereits mit 16 Jahren in Beckdorf ab und an mit, bekam mit 17 ein Doppelspielrecht für Beckdorf und den TV Oyten und ist mit seinen mittlerweile 19 Jahren auf der linken Rückraumposition gesetzt.

Herr Korda, was war der Grund für Ihren Wechsel aus Rotenburg nach Beckdorf?

Ich hatte dort sehr früh die Möglichkeit mitzutrainieren und auch weiterhin mit Backe zu spielen. Außerdem hat mir der Verein sehr gut gefallen.

Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen stehen Sie aktuell auf Platz sechs. Wie bewerten Sie die momentane Situation?

Aktuell läuft es ziemlich gut – sowohl für mich, als auch für die Mannschaft. Unser Prunkstück ist die Abwehr, die jedes Spiel eine sehr gute Leistung zeigt. Im Angriff müssen wir dafür noch konstanter werden. Momentan ist eine Halbzeit top, in der anderen bangt man darum, ob man überhaupt die Punkte mitnehmen kann.

Gegen Beckdorf soll der zweite Saisonsieg her

Nach zwei Wochen Pause geht es am Samstag (19.30 Uhr) für die Handballer des TuS Rotenburg gegen den SV Beckdorf. Im vierten Spiel der Oberliga-Saison treffen die aktuell Neuntplatzierten auf den Sechsten der Tabelle. Beide Teams weisen eine ausgeglichene Bilanz auf – Rotenburg (jeweils ein Sieg, Unentschieden und eine Niederlage) und Beckdorf (zwei Siege und zwei Niederlagen) – und wollen diese daher mit den nächsten zwei Punkten ins Positive wenden. Die Sieben von Nils Muche erwartet deshalb einen „sehr guten Gegner, der mit dem Sieg in Bremen (29:23, Anm. d. Redaktion) ein richtiges Ausrufezeichen gesetzt hat“, meint der Coach der Wümmestädter und kündigt an: „Wir werden uns voll reinhauen.“ Fehlen werden dabei weiterhin die Langzeitverletzten Chris Ole Brandt (Flüssigkeit im Knochen) und Niko Dolk (Kreuzbandriss). hd

Ihren kommenden Gegner – den TuS Rotenburg – kennen Sie ja sehr gut. Wie ist es für Sie, auf Ihren ehemaligen Verein zu treffen?

Es ist ein Spiel, auf das man sich natürlich freut, da ich mit einigen Spielern wie Matthis Köhlmoos, Tim Kesselring und Michel Misere auch noch zusammengespielt habe. Lukas Misere war in der E-Jugend zudem mein Co-Trainer. Es herrscht immer eine sehr gute Stimmung, es sind knappe Spiele und durch die geringe Distanz zwischen den beiden Orten sind immer viele Fans dabei und es hat einen gewissen Derby-Charakter.

Könnten Sie sich vorstellen, noch einmal zurück zu wechseln, um mit den ehemaligen Mitspielern zusammen zu spielen?

Ich kann mir keine Rückkehr vorstellen. Ich fühle mich wohl in Beckdorf und wir haben einen Trainer, der gerade junge Spieler sehr stark weiterentwickelt. Dazu kommt natürlich das große Problem mit der Backe.

Der Kontakt besteht aber weiterhin zu den Jungs oder ist er abgebrochen?

Ja, auf jeden Fall besteht der noch. Wenn ich im Harmonie an der Bar arbeite, dann kommen die Jungs öfter mal vorbei. Und auch sonst sieht man sich zum Beispiel mal im Fitnessstudio.

Was haben Sie sich persönlich und was mit dem Verein für die Saison vorgenommen?

Das Ziel ist es, endlich mal wieder einen Mittelfeldplatz zu erreichen und nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. Außerdem wollen wir mal wieder den ein oder anderen Verein von oben aus der Tabelle ärgern. Persönlich will ich mich handballerisch weiterentwickeln und das Leistungsniveau von vor der Corona-Pandemie wieder erreichen.

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