RSV II gewinnt 6:2 gegen Ritterhude / Delventhal und Edel mit Doppelpack

Potratz’ Geniestreich bringt Sztorc-Elf auf richtigen Weg

+
Jubel der Torschützen: Tim Potratz (l.) umarmt nach dem 6:2-Sieg des Rotenburger SV II seinen Mitspieler Andrej Edel.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Mit einem Sixpack zurück an die Spitze – zumindest bis morgen: Die Bezirksliga-Fußballer des Rotenburger SV II bleiben nach ihrem 6:2 (2:1)-Heimsieg gegen Aufsteiger TuSG Ritterhude im Titelrennen. Trotz des klaren Ergebnisses war Coach Dariusz Sztorc jedoch keineswegs überzeugt vom Auftritt seiner Mannen, die unter Flutlicht auf Platz drei spielten: „Das war das erste Spiel, bei dem ich mit unserer Defensive nicht so zufrieden war“, stellte er treffend fest.

Stürmer Andrej Edel eilte direkt nach dem Ende zu seinem Trainer, um sich zu bedanken: „Die Ansage habe ich gebraucht“, meinte der Doppeltorschütze zu Sztorc. Dieser verriet: „In der Kabine war ich in der Halbzeit ein bisschen laut. Das brauchten sie scheinbar.“ In der Tat wirkte die RSV-Reserve alles andere als souverän. Zwar gelang Kapitän Tobias Delventhal ein früher Doppelschlag zur eigentlich beruhigenden 2:0-Führung (4./14.), doch die Gäste aus dem Kreis Osterholz blieben stets gefährlich – insbesondere durch Stürmer Marcel Meyer, der in der 35. Minute auch den Anschlusstreffer erzielte, weil Lasse Müller bei einem langen Ball nicht hinterherkam.

Ein Geniestreich von Linksfuß Tim Potratz sollte in der zweiten Hälfte für die Vorentscheidung sorgen. Der 22-Jährige schlenzte einen Freistoß clever und direkt von der rechten Seite in die Maschen (53.). Nur fünf Minuten später bediente Potratz per Ecke Andrej Edel, der per Kopf das 4:1 markierte. Und auch das 5:1 ging auf das Konto von Edel, der aus stark abseitsverdächtiger Position eine Vorarbeit von Delventhal verwertete (64.).

Nach einem Foul von Jewgenij Teichreb an Meyer kam Ritterhude zwar noch per Strafstoß von Julian Geils zum zweiten Treffer (78.), doch Gefahr sollte dadurch nicht mehr aufkommen. Auch weil Paul Gerzen keine Minute nach seiner Einwechslung das 6:2 erst mit vorbereitete und dann nach Potratz-Flanke den Ball auch noch selbst über die Linie grätschte (82.).

Die Gäste schwächten sich vier Minuten vor dem Abpfiff von Referee Alexander Schulz (MTV Egestorf) noch selbst – nach einem harten Einsteigen gegen Delventhal sah Fabian Middelsdorf Rot. Diese Farbe hätte eigentlich auch schon zuvor sein Kapitän Geils bekommen müssen, nachdem er offensichtlich gefrustet an der Seitenlinie mit beiden Beinen in Potratz reinrauschte. Der Unparteiische beließ es aber bei Gelb (74.).

„Nein, dieses Spiel hat mir besonders in der ersten Halbzeit überhaupt nicht gefallen. Da kam von dem einen oder anderen zu wenig. Ich freue mich aber über die Reaktion in der zweiten Hälfte“, bemerkte Sztorc nach dem Abpfiff.

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

„Hoya ist mobil“ 2017

„Hoya ist mobil“ 2017

Treckertreffen in Dreeke

Treckertreffen in Dreeke

Ginsengfest und Mittelalter-Spektakel in Walsrode

Ginsengfest und Mittelalter-Spektakel in Walsrode

Meistgelesene Artikel

Verlieren verboten!

Verlieren verboten!

1:0 im Festival der Fehlschüsse

1:0 im Festival der Fehlschüsse

Kunstrasen-Diskussion: DFB-Studie von 2006 aufgetaucht

Kunstrasen-Diskussion: DFB-Studie von 2006 aufgetaucht

Niestädt mit Köpfchen – 1:0 gegen Celle

Niestädt mit Köpfchen – 1:0 gegen Celle

Kommentare