Springreiter holt Gold im Bezirk und Bronze bei der Landesmeisterschaft

Getzin gelingt Durchbruch

Lukas Getzin

SCHEESSEL (sei) · Aus sportlicher Sicht hätte das Jahr 2009 für Lukas Getzin eigentlich nicht besser laufen können. Der Scheeßeler Springreiter sorgte mit starken Resultaten immer wieder für Aufsehen, holte seinen ersten großen Sieg und schaffte so den Durchbruch im Springsport.

Neben der Goldmedaille in der Altersklasse der Jungen bei den Bezirksmeisterschaften in Sandbostel, die Anfang Juni ausgetragen worden, fuhr der 19-Jährige im Anschluss bei den Landesmeisterschaften in Hannover Bronze ein. Dabei war Getzin einer der wenigen Reiter, die im anspruchsvollen Finalspringen dem schweren Parcours gewachsen waren.

Darüber hinaus verbuchte der Reiter zwei Siege bei S*-Springen (Turniere in Eschede und Hermannsburg). Bei den Elmloher Reitertagen sicherte er sich dann seine erste S**-Platzierung und debütierte bei einem S***-Springen. Beim Saisonabschluss der jungen Reiter Anfang Dezember bestätigte Getzin beim Aachener Salut-Festival sein „Sahne-Jahr“ und holte eine weitere S**-Platzierung.

Bereits im Alter von acht Jahren fing Getzin in seiner damaligen Heimat, dem amerikanischen Atlanta (Bundesstaat Georgia), mit dem Springreiten an. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Alter von 14 Jahren trainierte das Nachwuchstalent einige Jahre beim renommierten Scheeßeler Springreiter Rainer Schmerglatt. Mit der neunjährigen Stute Petite Fleur und dem elfjährigen Wallach Durand hat Getzin heute selbst zwei absolute Leistungsträger im Stall. Beide Pferde wurden von ihm selber ausgebildet.

In Sachen Zukunftsplanung verfolgt Getzin ein klares Ziel. Der Scheeßeler hat im vergangenen Jahr die Schule mit dem Abitur beendet, schließt aber eine berufliche Karriere im Reitsport zunächst aus. Trotzdem wird er in Kürze eine Tätigkeit als Bereiter beim Hannoveraner-Verband in Verden antreten. Damit tritt Getzin, dessen sportliches Vorbild der deutsche Spitzenreiter Marcus Ehning ist, übrigens in die Fußstapfen seines Trainers Rainer Schmerglatt, der ebenfalls schon für den Verband arbeitete. Im Anschluss plant der 19-Jährige dann ein Medizinstudium.

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