Gestern Abend erster Sieg / „Wir wissen jetzt, was wir können“

Mallard macht in Marburg sogar den Dreier rein – 82:70

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Pia Mankertz war gestern in Marburg eine starke Antreiberin und gute Schützin.

Rotenburg - Premiere für die Avides Hurricanes am Tag der Deutschen Einheit: Erstmals haben sie im Oberhaus des Frauen-Basketballs beim BC Marburg gewonnen – mit 82:70 (35:35). Pia Mankertz und Kierra Mallard waren gestern Abend die Spitzenkräfte, auch Janae Young, Katarina Flasarova und Ashley Harris punkteten zweistellig. Und Trainer Christian Greve meinte erfreut: „Wir wissen jetzt, was wir können.“ Pünktlich zum Heimspiel gegen den Deutschen Meister TSV Wasserburg, der morgen um 16 Uhrin Scheeßel gastiert.

Die Hurricanes erwischten nach ihrer Auftaktniederlage gegen die Rhein-Main Baskets einen starken Start in Marburg und lagen früh mit 5:0 vorne. Greve hatte dabei Ashley Harris den Vorzug vor Katarina Flasarova gegeben und damit auf mehr Größe in der Zonenverteidigung gegen hochgewachsene Marburgerinnen gesetzt. So stellte der Aufsteiger die Gastgeberinnen auch vor einige Probleme. Erst allmählich fand Marburg besser ins Spiel, übernahm Mitte des ersten Viertels die Führung und lag bis kurz vor der Pause vorne – auch weil zahlreiche Dreierversuche der Hurricanes nicht von Erfolg gekrönt waren.

Kierra Mallard mit ihrer Reboundstärke – die in der offiziellen, aber unvollständig wirkenden Statistik gar nicht richtig zum Ausdruck kam – sowie Kapitänin Pia Mankertz mit fünf Punkten vor dem Halbzeitpfiff brachten jedoch den Ausgleich für die Gäste – 35:35. Noch besser der Auftakt in die zweite Hälfte: Young, Mankertz und Laura Rahn per Dreier warfen die Hurricanes zum 42:35 (22.). Zwar kamen die Blue Dolphins mit einem Dreier von Finja Schaake unmittelbar vor dem Ende des dritten Viertels bis auf zwei Punkte heran (55:57), doch im letzten Durchgang ließen sich die Hurricanes die Führung nicht mehr entreißen. Im Gegenteil: Die in der zweiten Hälfte immer stärker werdende Flasarova mit vier Punkten sowie Young und Mallard erhöhten auf 65:55 (33.). Und als Mankertz per Dreier gar das 71:57 markierte (35.), war die Vorentscheidung gefallen. Endgültig geschlagen war Marburg, als Harris per Dreier zum 77:64 (38.) und dann sogar Mallard aus der Distanz zum 80:68 (39.) trafen.

„Das Team hat wunderbar harmoniert und funktioniert“, lobte Coach Christian Greve. „Und wir waren dieses Mal konsequent und konzentriert nach hinten raus. Wir haben unser Ding gemacht, uns gepuscht und sind das Tempo weitergegangen. Am Ende waren wir einfach frischer.“

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