Theo Kettenburg versenkt den Ball in zwei Spielen drei Mal direkt

Gestatten? Der Eckenexperte!

Wenn der Unterstedter Theo Kettenburg zur Ecke schreitet, wird es für den Gegner oft ziemlich gefährlich. - Foto: Freese

Unterstedt - Von Vincent Wuttke. Theo Kettenburg beweist in diesen Wochen, dass er „multitaskingfähig“ ist. Während des Abiturstresses hat der 18-jährige Ratsgymnasiast noch so viel Gedankenfreiheit, dass er für seine SG Unterstedt aus der 1. Fußball-Kreisklasse Süd kurzerhand eine neue „Disziplin“ erfand: Eckbälle serienweise direkt verwandeln.

Beim 7:0-Sieg im vorletzten Spiel gegen den SV Germania Hetzwege erzielte der Innenverteidiger schon zwei Tore per Ecke – unter Mithilfe des gegnerischen Keepers. Am Sonntag ließ er beim 7:1-Erfolg über den MTV Wohnste den dritten Torerfolg nach einer Ecke folgen – ohne dass noch irgendjemand ans Leder kam. „Die Tore gegen Hetzwege waren noch eher dem Wind geschuldet, aber am Sonntag habe ich den Ball schon extra reingedreht“, erklärt der Kunstschütze, der auch Fabian Knappik aus dem Trainer-Trio ins Staunen brachte: „Standards schießen konnte er schon immer. Aber dass er in zwei Partien drei Eckentore schießt, ist schon genial.“

Dabei gab es noch eine weitere Kuriosität, denn Kettenburg erzielte die ersten beiden Tore mit links, während er gegen Wohnste mit rechts ins lange Eck traf. „Wir haben keinen Linksfuß, so schieße ich teilweise mit links“, sagt Kettenburg. „Da ich mir in der E-Jugend die Beidfüßigkeit antrainiert habe, ist das kein Problem.“

Ohnehin hat der Unterstedter in seiner noch jungen Karriere schon einiges erlebt. 2012 wurde Kettenburg vom DFB entdeckt und spielte fortan im Spützpunktteam. Im selben Jahr folgte der Wechsel von der JSG KAWU zum JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen.

Doch dort wurde Kettenburg nicht richtig glücklich: „Ich war fast zwei Jahre aufgrund einer komplizierten Leistenverlezung raus. Besserung kam erst, als ich in Berlin von einem Spezialisten, der auch Bremens Stürmer Aaron Johansson operiert hat, behandelt worden bin“, berichtet er von seiner Leidenszeit. Nach überstandener Verletzung kehrte Kettenburg 2014 schließlich zurück nach Unterstedt.

Dort hofft er, im nächsten Jahr in der Kreisliga spielen zu können. „Dafür müssen wir aber die anstehenden Wochen der Wahrheit gegen die direkten Konkurrenten RW Scheeßel und FC Rüspel/Weertzen überstehen“, weiß Kettenburg.

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