Spieler des Wochenendes

Das Gesicht des Aufschwungs - Maximilian Gruß trifft, wie er will

Derzeit nicht zu bremsen: Mit elf Toren aus den letzten acht Spielen überzeugt Maximilian Gruß (r.) derzeit Woche für Woche. Foto: Freese

Rotenburg - Von Bjarne Kommnick. Es läuft einfach beim Veeser FC. Ende des vergangenen Jahres lag die Mannschaft von Trainer Simon Kuschkewitz noch auf dem vorletzten Platz der 1. Fußball-Kreisklasse Süd und war damit stark abstiegsgefährdet. Seit acht Spielen ist vom Gesicht der ersten Saisonhälfte nicht mehr viel zu sehen. Sieben Siege und ein Unentschieden lautet die eindrucksvolle Bilanz. Damit ist Veese nicht nur die Mannschaft der Stunde, sondern im Jahr 2019 auch ungeschlagen. Im Rückrundentableau belegt der derzeitige Tabellenvierte sogar den zweiten Platz. Ein Grund dafür dürfte unter anderem der Spieler des Wochenendes sein: Maximilian Gruß.

Beim 3:1-Erfolg über den Bartelsdorfer SV konnte der Mittelstürmer mit einem Doppelpack (80./83.) die Begegnung spät entscheiden und damit seine überragende Rückrundenform bestätigen. In der Hinserie musste Gruß aus gesundheitlichen Gründen noch etwas kürzer treten, doch momentan macht es den Anschein, als wäre er nie weggewesen. Mit 13 Toren in 14 Spielen ist er das Gesicht des Veeser Aufschwung.

Doch Gruß traut sich noch mehr zu und sendet schon jetzt eine Kampfansage bezüglich der Torjägerkanone in der kommenden Saison an die Konkurrenz: „Mein Ziel ist es – wenn ich nächste Saison mehr Spiele machen kann und verletzungsfrei bleibe – vielleicht noch zehn bis 15 Treffer mehr zu erzielen.“ Wenn es um den unmittelbaren Zusammenhang der aktuellen Erfolgswelle seines Teams und seiner eigenen Leistung geht, klingt Gruß aber deutlich zurückhaltender: „Ich nehme mich da komplett raus. Wir haben eine geile Stimmung in der Mannschaft und versuchen jedes Spiel alles zu geben. Manchmal sind wir selbst darüber erschrocken, auf welchem Niveau wir spielen.“

Sein persönliches Formhoch, kann sich Gruß nicht erklären. „Momentan läufts bei mir, aber woran es liegt, kann ich nicht so richtig sagen“, erklärt er. Sein Trainer hingegen weiß genau, worin der Erfolg seines Schützlings liegt. „Der ist bombenstark. In puncto Einsatz und Willen schafft er es jedes Mal, seine Tore zu erzwingen. Ein Phänomen“, schwärmt Kuschkewitz.

Und allem Anschein nach dürfen sich die Veeser auch nächste Saison an ihrem Top-Torjäger erfreuen. „Einen Wechsel kann ich mir bei ihm nicht vorstellen“, ist sich Kuschkewitz sicher und plant trotz des theoretisch noch möglichen Aufstiegs mit dem Liga-Verbleib: „Wir wollen lieber nächstes Jahr vernünftig in der Kreisklasse starten, als in der Kreisliga nur zu verlieren.“ Und auch Gruß blickt bereits in die Zukunft: „Die Hinrunde ist bei uns oft schlechter als die Rückrunde. In der nächste Saison wollen wir von Anfang an da weiter machen, wo wir momentan stehen.“

Wenn der Offensivmann an seine diesjährige Leistung anknüpfen kann, könnte er am Ende selber einen großen Einfluss auf das Erreichen dieses Vorhabens haben.

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