Nur 15 Gegentreffer in 16 Spielen

Die Defensive ist das Prunkstück des RSV

Jannis Niestädt (am Ball) ist gemeinsam mit Kevin Klützke dafür verantwortlich, dass beim Rotenburger SV kaum Gefahr im Zentrum entsteht. Im Hinspiel kam Treubund Lüneburg kaum zu Abschlüssen. - Foto: Freese
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Jannis Niestädt (am Ball) ist gemeinsam mit Kevin Klützke dafür verantwortlich, dass beim Rotenburger SV kaum Gefahr im Zentrum entsteht. Im Hinspiel kam Treubund Lüneburg kaum zu Abschlüssen. -

Rotenburg - Natürlich hat Tim Ebersbach als Spieler auch Tore geschossen, aber das Hauptaugenmerk von ihm war auf die Defensive gerichtet. Kein Wunder, dass der Coach des Rotenburger SV diese Devise nun weiter verfolgt. Sein Team hat mit nur 15 Gegentreffern in 16 Partien die zweitbeste Defensive der Fußball-Landesliga. Nur der MTV Treubund Lüneburg, zu dem es Samstag (16 Uhr) geht, steht hinten noch sicherer.

Vor allem auf die Innenverteidigung mit Jannis Niestädt und Kevin Klützke kann sich Ebersbach verlassen. „Das ist unser Prunkstück“, findet der Coach. „Vor allem lassen die beiden sich hinten fast nie rauslocken“, sieht er einen Grund für die defensive Sicherheit.

Hinzu kommt, dass Ebersbach immer wieder auf eine auf Konter ausgerichtete Taktik setzt. Im Hinspiel gegen Lüneburg hatte der Coach mit Lukas Heller, Lucas Chwolka und Toni Fahrner nur drei Offensivspieler aufs Feld geschickt. So bremste der RSV die offensivstarken Lüneburger um Toptorjäger Tim Franke (20 Tore) aus. „Wir sind während der Saison hinten immer besser geworden und lassen kaum etwas zu“, erklärt Ebersbach und fügt an: „Dafür fehlt uns im Gegenzug ein Knipser, der pro Saison mindestens 20 Tore macht.“

Deshalb denkt sich Ebersbach fast in jedem Spiel etwas Neues aus. Er kündigt an: „Vielleicht lasse ich mir etwas Besonderes einfallen.“ Das muss er drei Tage nach dem 0:0 bei der TuSG Ritterhude aber auch gezwungenermaßen. Immerhin fährt der Tabellendritte aller Voraussicht nach nur mit 13 Feldspielern und zwei Torhütern zum Spitzenspiel beim Zweiten. Toni Fahrner (Zerrung), Atilla Iscan, Tobias Kirschke Jelle Röben, Mathis Wulff (alle beruflich verhindert) sind zusätzlich zu den Langzeitausfällen Sebastian Czimmeck, Tim Potratz (beide Kreuzbandverletzungen) und Robert Posilek (Leistenprobleme) nicht dabei. „So langsam wird es eng. Die Ausfälle können wir nicht mehr alle locker kompensieren“, so der Trainer.

vw

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