Judoka des TuS Rotenburg nicht mehr einzuholen / Nominierung ist Ende April

Geschafft: Dimitri Peters hat das Olympia-Ticket gelöst

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Die Siegerfaust geballt: Rotenburgs Judoka Dimitri Peters hat sich für die Olympischen Spiele in London qualifiziert. ·

Rotenburg - Von Mareike LudwigJetzt ist es fix: Dimitri Peters fährt zu den Olympischen Spielen nach London. Das Judo-Ass des TuS Rotenburg hat sich seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt und die Qualifikation für das größte Sportereignis der Welt geschafft. Noch ist es zwar nicht offiziell, doch der 26-Jährige ist nicht mehr aus dem Qualifikations-Ranking der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm zu verdrängen.

„Ja, es stimmt. Ich bin für London qualifiziert“, bestätigte Peters gestern ganz bescheiden. Und fügte anschließend noch hinzu: „Der Deutsche Judobund gibt die Nominierungen jedoch erst nach den Europameisterschaften Ende April bekannt. Danach ist es dann offiziell. Ich liege mit meinen Punkten aber soweit vorne, dass mir die Qualifikation nicht mehr zu nehmen ist.“ Damit ist Peters der erste Athlet überhaupt, der vom TuS Rotenburg bei Olympischen Spielen dabei ist.

Das sportliche Aushängeschild der Stadt hat die letzten benötigten Punkte während des Grand Prix in Düsseldorf mit seinem neunten Platz geholt. „Schade, dass ich bei diesem Wettkampf keine Platzierung geschafft habe. Dennoch bin ich natürlich super glücklich, dass ich nach London fahren darf“, freut sich der Judoka. Sein ärgster Konkurrent Benjamin Behrla (SUA Witten) schied in Düsseldorf bereits in der ersten Runde aus und verlor damit die entscheidenden Punkte im Kampf um das Olympia-Ticket. „Für ihn ist es auch bei den nächsten Kämpfen unmöglich, mich noch einzuholen. Ich habe nach dem Kampf nicht mehr mit ihm sprechen können, aber seine Enttäuschung war ihm natürlich anzusehen“, berichtet Peters, der derzeit auf dem 20. Platz der Weltrangliste zu finden ist.

Der gebürtige Unterstedter ist froh, bereits vor den Europameisterschaften das Ticket für London gelöst zu haben. „Jetzt ist der Stress endlich vorbei. Es war mein Ziel, die Qualifikation so früh wie möglich zu schaffen, um mehr Vorbereitungszeit zu haben. Daher werde ich auf die EM in Russland verzichten, um mich im Trainingslager in Bulgarien voll und ganz auf London vorzubereiten“, erklärt der 26-Jährige.

Das ist auch sinnvoll, wenn er sich seinen Traum von einer Medaille erfüllen möchte. „In London ist alles möglich, denn einen Favoriten gibt es nicht. Wenn ich etwas Losglück habe, kann ich weit kommen“, zeigt sich Peters optimistisch.

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