Stürmer-Gala des TSV Ottersberg II bescherte RSV-Reserve gestern Abend ein Waterloo / Schoepe dabei

Nur Gerzen ein Lichtblick – 2:6

Bei Mathis Wulff (l.) und Jewgenij Teichreb (r.) lief gestern gar nichts zusammen. Auch Ottersbergs Serda Kaplan hatte viel zu oft leichtes Spiel.

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseROTENBURG · Wohl dem, der auf solch eine Offensivabteilung zurückgreifen kann. Die Bezirksliga-Fußballer des Rotenburger SV II durften gestern Abend jedenfalls ganz neidisch zum TSV Ottersberg II rüberblicken. Dank einer Gala seiner Stürmer gewann der Gast von Coach Abdoul Bouba das Wümme-Duell gleich mit 6:2 (2:0) und verschaffte sich Luft im Abstiegskampf. Alle Ottersberger Treffer gingen auf das Konto der Angreifer Gero Grönhoff (3), Edson (2) sowie Serda Kaplan (1).

„Wir müssen endlich aufhören, von der Adam-Posilek-Zeit zu reden“, grantelte RSV-Coach Cord Ohlmann hinterher – wohlwissend, dass die Partie mit seinem ausgeschiedenen Goalgetter durchaus anders hätte laufen

nVölker und

nHasanaj treffen

können. Denn: Trotz der satten Packung wären für die Gastgeber deutlich mehr als die zwei Tore gegen eine nicht sattelfeste Ottersberger Abwehr drin gewesen. „Da ist noch etwas zu tun“, wusste auch Bouba um die Schwächen seines Teams.

Doch letztlich fielen die Rotenburger Tore zum 1:3 durch Mark-Michael Völker (52.) und Avni Hasanaj (82.) – ebenfalls beides Stürmer – nicht sonderlich ins Gewicht. Grund war ein schlampiges Defensivverhalten der Gastgeber. Allen voran der sonst so sichere Manndecker Mathis Wulff war ein Totalausfall. „Ohne Krishna Ford hätten wir die Backen so richtig dick gekriegt“, fand Ohlmann noch lobende Worte für seinen anderen Verteidiger. Doch den stärksten Eindruck hinterließ noch Paul Gerzen, der als Sechser den Ottersberger „Überraschungsgast“, Ex-Erste-Herren-Regisseur Gregor Schoepe, ziemlich abmeldete. „Ich hatte aber auch nur Luft für eine Halbzeit“, erklärte der alles andere als durchtrainierte Mittelfeldlenker, der sich jedoch durch seine Kommandos und Ecken gut einbrachte. „Eigentlich wollte ich ja gar nicht mehr spielen, aber ich möchte Abdoul und den Jungs helfen“, ergänzte Schoepe.

Und das tat er mit seiner Ecke, die Grönhoff zum 1:0 verwertete (21). Noch in derselben Minute nutzte Kaplan einen Wulff-Fehlpass zum 2:0, nach der Pause erhöhte Ottersberg den Druck und Grönhoff auf 3:0 (51.). Per Konter traf der eingewechselte Brasilianer Edson eindrucksvoll zum 4:1 (69.), ließ prompt noch das 5:1 folgen (70.), um Grönhoff das 6:2 aufzulegen (90.).

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