Gerdsen ist die neue Hoffnungsträgerin

TuS Rotenburg peilt erneut den Aufstieg an

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Annika Trau (l.) und Lisa Gerdsen sollen die Lücken im Kader des TuS Rotenburg schließen und mit dafür sorgen, dass das Team von Trainer Jens Miesner wieder oben mitspielt.

Rotenburg - Nachdem die Handballerinnen des TuS Rotenburg in der vergangenen Saison in der Landesklasse im Endspurt den Aufstieg verpasst haben, soll in diesem Jahr ein erneuter Versuch unternommen werden. Die Chancen auf die Meisterschaft sind nicht schlecht, denn Trainer Jens Miesner steht ein ähnlicher Kader wie in der vergangenen Saison zu Verfügung.

Allerdings: Ab Oktober wird Torjägerin Samira Kpekpassi nicht mehr dabei sein, denn sie geht nach dem Abitur für ein Jahr nach Kanada. Die entstandene Lücke soll Lisa Gerdsen schließen, die vom Drittliga-Absteiger HSG Heidmark kam und ähnlich torgefährlich wie Kepkassi ist.

Nicht mehr im Kader ist außerdem Christin Bünning, die zukünftig in der zweiten Mannschaft des TuS Rotenburg in der Regionsoberliga spielen wird. Ihren Platz nimmt die junge Annika Trau ein, die aus der A-Jugend des JH Wümme kommt. Rotenburgs langjähriger Trainer Jens Miesner hat den Vorteil, auf eine so gut wie eingespielte Mannschaft zurückgreifen zu können. Es muss sich allerdings noch zeigen, wie sich die Doppelbelastung des Trainers auswirkt, denn er trainiert zusätzlich noch zwei Mal in der Woche die weibliche A-Jugend des TV Oyten, welche die Vorrunde zur Oberliga bestreitet.

Auftakt beim Mitfavoriten

Im Tor ist der TuS Rotenburg mit Angelique Gaulke und Lena Hesse optimal besetzt. Beide besitzen mindestens Landesliga-Niveau. Lisa Meinke, Lina Seiboth, Inken Kühsel, Jane Lüdemann und Neuzugang Lisa Gerdsen müssen in dieser Saison die besonderen Akzente in Abwehr und Angriff setzen, die notwendig sein werden, um wie erhofft ganz oben mitzuspielen. Aber auch Dagmar Gieseke, die mit ihrer Erfahrung ganz wichtig für das Team ist, Elena Meier, Wiebke Behrens, Saskia Hakansson, Wiebke Dörte Behrens, Sarah Wulf und Mirjam Bamberg sind fester Bestandteil der Mannschaft. Sie können mit ihren Leistungen den Unterschied ausmachen, der für einen oberen Tabellenplatz entscheidend sein wird.

„Ich bin überzeugt davon, dass wir eine gute Rolle spielen werden“, sagt Jens Miesner. Das Auftaktprogramm des TuS Rotenburg hat es gleich in sich, denn schon am ersten Spieltag, am Sonntag, geht es zum Mitfavoriten LTS Bremerhaven.

jho

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