Tore durch Schneider und Costly in Jeddeloh

2:1 – RSV genießt ersten Sieg

Rotenburg - Die „Abgeschriebenen“ haben sich noch nicht aufgegeben und sind am 13. Spieltag mit dem ersten Saisonsieg belohnt worden!

Mit einem 2:1 (0:0)-Erfolg beim SSV Jeddeloh verließ der Rotenburger SV in der Fußball-Oberliga sogar den letzten Platz und gab ihn an den TuS Celle FC ab – an das Team, gegen das vor fast einem halben Jahr der letzte Pflichtspielsieg (3:2 am 1. Mai) erzielt worden war.

„Die Jungs genießen es, der Sieg war auch überfällig“, kommentierte RSV-Coach Benjamin Duray nach der Partie. Er betonte aber auch: „Wir sollten nicht in Euphorie verfallen, denn es ist nichts erreicht.“ Der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen ist schließlich immer noch beträchtlich.

Duray hatte gegen Jeddeloh Henner Lohmann für den zuletzt drei Mal aufgebotenen Lucas Mensing ins Tor beordert. Lohmann zeigte mehrere gute Paraden, war aber beim Gegentor zum 1:2 durch Keven Oltmer nicht schuldlos (80.). Sicher stand die Abwehr mit den beiden Innenverteidigern Tim Ebersbach und Kevin Klützke, die Goalgetter Julian Lüttmann kaum gute Szenen gestatteten. „Er hat aber auch wenige Bälle bekommen, weil unser Mittelfeld hervorragend gearbeitet hat“, hob Duray insbesondere den effektiven und viele Löcher stopfenden Drilon Demaku als Sechser hervor.

Schon zur Pause hätte der RSV führen können. Duray sprach von „richtig guten Nadelstichen“, die aber nicht in Tore umgemünzt wurden. Das holten die Wümmestädter mit zwei blitzsauberen und eiskalt verwerteten Kontern nach der Pause nach. Das 1:0 leitete Björn Mickelat über die linke Seite ein, Sascha Schneider traf ins lange Ecke (50.). Das 2:0 nur acht Minuten später war ein Spiegelbild auf der anderen Seite. Einen langen Ball von Andy Kiel verarbeitete der auf dem rechten Flügel aufgebotene Marcel Costly – es war bereits das zweite Saisontor für den 17-Jährigen!

„Ich hoffe, dass das Selbstvertrauen in unsere Fähigkeiten dadurch gewachsen ist. Der eine oder andere hat schon gesagt, dass für uns die Saison jetzt anfängt. Wir geben jedenfalls nicht auf“, so Duray. · maf

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