Tennis-Coach Burina hätte nichts dagegen / Verband schließt nichts aus

Gelingt der Aufstieg als Vizemeister?

Aufschlag Tarik Burina: Möglicherweise serviert Rotenburgs Spitzenkraft auch im Winter bald in der Nordliga.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Für Zlatan Burina sind solche Gedankenspiele nichts anderes als Spekulation – doch so ein wenig schaut der Tennis-Coach des TC Grün-Weiß Rotenburg schon in Richtung Nordliga, für die sich sein Team in der Sommersaison bereits qualifiziert hat. Nun könnte sich womöglich auch in der Wintersaison eine Tür nach oben öffnen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Wümme-Club seinen aktuellen zweiten Oberliga-Tabellenplatz nach dem abschließenden Saisonspiel zu Hause gegen das Schlusslicht DT Hameln (Samstag, 15 Uhr) behält.

Die Wettspielordnung sieht nur den Meister als Aufsteiger vor. Aber: „Wenn die Nord- und Regionalliga Bedarf an weiteren Mannschaften für die Nordliga haben, haben wir die Möglichkeit, den Zweitplatzierten zu nominieren. Ob die Mannschaft letztendlich aufsteigt, entscheidet dann der Ausschuss der Nord- und Regionalliga“, erklärt Natalie Werner, Koordinatorin des Punktspielbetriebs im Tennisverband Niedersachsen-Bremen, auf Nachfrage. Eine vage Aussage, die aber Raum für Hoffnungen lässt.

Insofern ist es für die Crew um Spitzenkraft Tarik Burina ein zusätzlicher Ansporn, den zweiten Rang wie im vergangenen Winter – als dieser allerdings nicht zum Aufstieg reichte – zu verteidigen. „Warum nicht? Gerne“, sagt auch Zlatan Burina auf einen möglich Sprung nach oben angesprochen. „Das wäre eine super Erfahrung. Und unsere Leute haben ihre Qualitäten.“

Aktuell sind beide Nordliga-Staffeln, in denen Hamburger Vereine in der Überzahl sind, nur mit jeweils fünf Teams bestückt. Ein Jahr zuvor waren es noch sieben beziehungsweise sechs Mannschaften. Unter anderem hatte sich aber der TC Lilienthal herunterstufen lassen, nachdem ihm die Spieler abhandengekommen waren.

Zlatan Burina weiß, dass ein Aufstieg in die vierthöchste deutsche Spielklasse ein enormer Sprung wäre. Diese Erfahrung dürfen seine Mannen bereits im Mai machen, wenn sie erstmals in der Sommersaison so hochklassig aufschlagen. Logisch, dass der Trainer deshalb bei Aziz Kijametovic und Danijal Muminovic angefragt hat, ob sie wieder zur Verfügung stehen. Das Problem ist jedoch: Beide dürfen nicht gleichzeitig eingesetzt werden, da sie als Bosnier aus einem Nicht-EU-Staat kommen. „Mein Wunsch wäre es, noch einen Spieler von Tariks Qualität zu bekommen. Ich versuche es“, sagt der Coach. Zwei, drei Anfragen habe er bereits bekommen – aber von Spielern, „die nicht zuverlässig sind“. Hinzu kommt der finanzielle Aspekt. „Unter 500 Euro pro Spiel musst du gar nicht erst fragen“, weiß der erfahrene Coach.

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