RSV gastiert beim Aufsteiger SC Spelle-Venhaus / Vier Spieler angeschlagen

Jan Fitschen ist schon auf die „Wundertüte“ gespannt

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Normalerweise gibt Tim Ebersbach auf dem Platz die Richtung vor. Derzeit plagt sich der RSV-Kapitän jedoch mit einer Muskelverhärtung herum. Sein Einsatz ist daher fraglich.

Rotenburg - Für Coach Jan Fitschen sind Aufsteiger „eine echte Wundertüte“, die er nur schwer einschätzen kann. So auch der SC Spelle-Venhaus, kommender Gegner des Fußball-Oberligisten Rotenburger SV. „Ein paar Namen habe ich schon mal gehört. Den Verein kenne ich aber nicht“, gesteht der Trainer. Mit seiner Elf gastiert er am Sonntag (15 Uhr) in der knapp 200 Kilometer entfernten Gemeinde im Landkreis Emsland.

„Wir sind schon ganz gespannt, was uns dort erwartet. Es ist immer schön, etwas Neues zu sehen. Ich finde es sehr interessant, auch mal wieder gegen eine mir völlig unbekannte Mannschaft zu spielen“, blickt Fitschen neugierig voraus.

Auf der Homepage des SC Spelle-Venhaus prangt in den schwarz-weißen Vereinsfarben der Slogan „In guten wie in schlechten Zeiten werden wir dich stets begleiten“. Die Unterstützung der Fans wird auch nötig sein, schließlich ist der Aufsteiger mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet und rangiert derzeit auf dem vorletzten Platz. Hinzu kommt, dass Stammkeeper Michael Gellhaus im jüngsten Spiel gegen den SSV Jeddeloh Rot gesehen hat.

Doch damit will sich Fitschen nicht zu sehr beschäftigen, für den Trainer geht es vielmehr um seine eigenen Leuten. „Wenn wir alle an einem Strang ziehen, sind wir sehr stark. Da wir über keine große individuelle Klasse verfügen, ist es enorm wichtig, dass wir unsere Stärken vernünftig ausspielen. Wenn bei uns alles passt, sind wir ein unangenehmer Gegner“, zeigt sich Fitschen zuversichtlich.

Etwas Bauchschmerzen bereitet dem 31-Jährigen jedoch die personelle Lage. Kapitän Tim Ebersbach und Tobias Kirschke plagen sich mit einer Muskelverhärtung herum. Auch Mathis Wulff ist weiter angeschlagen. Zudem war Jannis Niestädt unter der Woche krank und konnte daher nicht voll mittrainieren. Dafür steht Atilla Iscan erstmals zur Verfügung. Der Stürmer hatte unter der Woche seine Freigabe vom Blumenthaler SV erhalten. „Darüber freue ich mich natürlich sehr, schließlich ermöglicht es mir eine weitere Option“, erzählt der Coach. Und er fügt hinzu: „Wir werden nach dem Abschlusstraining gucken, wie der Stand der Dinge bei den angeschlagenen Spielern ist. Ich hoffe, dass am Sonntag alle an Bord sind.“

ml

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