Fußballspieler des TuS Bothel trainiert die JFV Wiedau/Bothel

Christoph Meinke ist bereits seit zehn Jahren Trainer

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Christoph Meinke glänzt nicht nur als Spieler bei der ersten Herrenmannschaft des TuS Bothel, sondern trainiert auch die JFV Wiedau/Bothel.

Bothel - Der Botheler Fußballplatz hat während der Saison vor allem einen Dauergast: Christoph Meinke. Denn der 27-Jährige ist nicht nur Spieler der ersten Herrenmannschaft des TuS Bothel in der Bezirksliga, sondern auch noch Jugendtrainer der U19 des JFV Wiedau/Bothel.

„Ich bin sechs Mal pro Woche auf dem Platz. Das ist natürlich schon eine Belastung, aber es macht auch richtig Spaß, mit den Jungs zu trainieren“, erklärt Meinke. Und bedankt sich bei seinem Trainerkollegen Sven Beyer: „Er steckt sehr viel Zeit und Arbeit in die Truppe und hilft mir sehr. Ohne ihn wäre der Erfolg sicher nicht möglich.“

Und die Mühen von Meinke belohnten seine Schützlinge im vergangenen Jahr mit einem starken Finish. Im Juni sicherte sich sein Team den Kreispokal und wurde zudem Vizemeister in der Kreisliga. Darüber hinaus freut sich Meinke besonders über die Weiterentwicklung seiner Spieler: „Mit Sascha Denell und Frenk Günther haben auch schon zwei Spieler aus meiner Mannschaft bei den Herren des TuS Bothel gespielt. Das war schon ziemlich toll, mit meinen Spielern gemeinsam auf dem Platz zu stehen.“

Da ist es für Meinke um so schlimmer, dass sich seine Mannschaft im nächsten Sommer auflösen wird und es für seine Schützlinge dann im Herrenbereich weitergehen wird. „Das ist für mich schon sehr schade, denn die Jungs sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich hoffe aber natürlich, dass einige den Sprung in die Bezirksligamannschaft schaffen und wir dann gemeinsam spielen werden.“

Und wie geht es im Sommer mit dem Trainer Christoph Meinke, der vor Kurzem seine Trainer-B-Lizenz als einer der Jahrgangsbesten (Note 1,7) bestand, weiter? „Das weiß ich noch nicht. Es ist noch nichts geplant“, sagt er. Doch eines steht schon mal jetzt fest: Meinke, der bereits seit zehn Jahren Trainer ist, wird auch in der Zukunft weiter an der Seitenlinie stehen, und er blickt schon mal voraus: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich in Zukunft auch Herrenteams trainiere. Aber erst, wenn ich nicht mehr als Spieler aktiv bin.“

vw

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