Trainingsstart nach Corona-Pause / „Es ist schon sehr minimiert“ / Einige verzichten noch

Fußballer legen langsam wieder los

Volle Pulle: Training ist wieder erlaubt – aber die Flaschen sollten unbedingt namentlich gekennzeichnet sein, damit nicht mehrere Spieler aus denselben trinken. Foto: Freese

Rotenburg - Von Lea Oetjen Und Matthias Freese. Für die einen geht es wieder los, die anderen warten noch ab: Eher zaghaft erwachen die Fußball-Teams im Kreis Rotenburg. Nur einige nehmen ihren Trainingsbetrieb nach der verordneten Corona-Auszeit unter strengen Auflagen und mit umfassenden Hygienemaßnahmen wieder auf – wohlgemerkt in stark abgespeckter Form. Wir haben uns von der Landesliga bis zur Kreisliga umgehört.

Rotenburger SV

„Es wird sicherlich schwer, den Spielern aus Bremen zu sagen: ,So, jetzt ist wieder dreimal die Woche Training. Ihr dürfte aber nur alleine herfahren und müsst ungeduscht wieder nach Hause.‘“, meint Lars Neugebauer, der Hygienebeauftragte des RSV. Angedacht ist, dass die Landesligamannschaft von Coach Tim Ebersbach Ende der Woche erstmals wieder auf den Platz geht – noch ist es aber nicht endgültig. Ebenso wenig steht fest, wie oft überhaupt trainiert werden soll. „Falls es wieder losgeht, muss man auf jeden Fall an die Vernunft der Jungs appellieren“, betont Neugebauer.

TV Sottrum

Die Erlaubnis der Gemeinde liegt vor, allerdings arbeitet der Verein noch am Hygienekonzept und Belegungsplan für alle Sparten. Abteilungsleiter Thomas Holzkamm bleibt ganz gelassen. Ebenso wie Coach Dariusz Sztorc, der Coach der Bezirksliga-Elf: „Die Mannschaft wünscht sich das Training sehnlichst herbei. Ich werde bereit sein, wenn alle gesundheitlichen Bedenken geklärt sind! Die Gesundheit meiner Spieler und deren Familien ist für mich wichtiger als voreilige Lockerungen der Sicherheitsvorkehrungen.“

VfL Visselhövede

Der Spitzenreiter der Kreisliga hat es noch nicht eilig und verzichtet vorerst auf Übungseinheiten. „Anfang/Mitte Juni werden wir das neu bewerten und vielleicht mal eine lockere Einheit durchführen“, sagt Trainer Thomas Heidler.

SG Unterstedt

Der Sportplatz der SG Unterstedt ist wegen des Kabinenprojektes derzeit eher eine Baustelle. Da passt es, dass Coach Fabian Knappik noch nicht an Training denkt: „Wir warten ab, wie sich die Dinge entwickeln. Vor Ende Juni wird ja wahrscheinlich keine Entscheidung fallen, wie und wann es weitergeht. Daher werden die Jungs die nächsten Wochen die Füße noch stillhalten müssen.“

TuS Westerholz

„Es ist schon sehr minimiert. Aber es geht einfach darum, dass die Jungs mal wieder das Gefühl dafür bekommen, was für ein Hobby sie sich ausgesucht haben“, umschreibt es Coach Tomas Meyer. Trainingsstart beim Kreisligisten ist am Freitag. Sein Team teilt er in vier Gruppen ein – jeweils zwei trainieren mittwochs auf getrennten Plätzen, zwei freitags für eine Stunde. Ein aufgestellter Hygieneplan klärt alle wichtigen Fragen. Unter anderem erhält jeder Spieler einen personalisierten Ball, der vor dem Training desinfiziert wird. Passspielübungen, Fußballzirkel, Balljonglage und Techniktraining stehen auf dem Programm. Trotz Einschränkungen kann auch diese Trainingsform „produktiv sein“, findet Meyer.

TuS Bothel

Seit Montag sind auch in Bothel die Plätze wieder auf. Von allen Kreisliga-Mannschaften aus dem Altkreis sind die Grün-Weißen das erste Team, das mit Ball trainiert – und zwar heute. „Eigentlich wollten wir bereits am Donnerstag loslegen, aber wir hatten es bis dato nicht geschafft, das Hygienekonzept zu 100 Prozent umzusetzen. Desinfektionsmittel hat gefehlt“, erzählt Abteilungsleiter Hans-Jürgen Schlifelner.

Rotenburger SV II

Die Reserve der RSV verzichtet vorerst auf ein Training.

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