„Vissel“ meldet sich erfolgreich auf Bezirksebene zurück – 3:0 beim TuS Zeven

„Frust fördert unsere Moral“

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Seinen Gegenspieler Erdal Sardas (l.) stets im Blick: „Vissels“ Eugen Maier. ·

Kreis-Rotenburg - Von Mareike LudwigZEVEN · Offensichtlich hatten sie immer noch nicht genug vom Wasser: Obwohl die erste Ansetzung der Qualifikationsrunde des Fußball-Bezirkspokals aufgrund des heftigen Unwetters am Mittwoch abgesagt werden musste, sorgten die Verantwortlichen des Gastgebers TuS Zeven gestern Abend für reichlich Erfrischung in Form von Wassereimern an den Seitenlinien. Vor allem Thomas Heidler machte während der Partie davon Gebrauch. Und auch seine Mitspieler des Bezirksligisten VfL Visselhövede wirkten frischer als ihr künftiger Ligarivale und zogen dank eines souveränen 3:0 (1:0) in die nächste Runde ein, wo bereits am Sonntag der TSV Bevern wartet.

„Wir haben uns vorher gesagt, dass wir definitiv nicht zwei Mal mit leeren Händen wieder nach Hause fahren. Natürlich waren wir sauer, dass wir innerhalb von nur 24 Stunden erneut die Fahrt in Kauf nehmen mussten, doch der Frust hat unsere Moral eher noch gefördert“, sagte Visselhövedes Trainer Peter Norden.

Die Dreierkette mit Neuzugang Philipp Jaeschke, Norman Hell und Claas Bargfrede stand sicher, und auch die beiden Sechser Kai Jager und der nimmermüde Merwan Sabouneh erstickten viele Angriffe der Gastgeber bereits im Keim. „Wir sind neu in der Liga und wissen daher nicht, was uns hier erwartet. Deshalb haben wir aus einer gesicherten Defensive heraus nach vorne gespielt. Darauf lässt sich auf jeden Fall aufbauen“, erklärte Norden. Das sichere Auftreten der Abwehr bekam vor allem Schlussmann Michel Brückner zu spüren, der kaum gefährliche Schüsse auf sein Tor bekam. Und wenn doch mal ein Zevener durchkam, war Brückner stets auf dem Posten.

Auch Heidler zeigte sich hellwach, als er Jonas Hotsch den Ball abnahm und eine maßgenaue Flanke auf Mariusz Szymanski schlug, der völlig frei zum 1:0 einköpfte (15.). Kurz darauf hatte „Vissel“ Glück, als ein Schuss von Tobias Mannke nur das Außennetz traf (24.). Auf der anderen Seite machte es Dennis Jänicke besser: Visselhövedes Neuzugang traf nach einer Vorlage von Heidler zum vorentscheidenen 2:0 (51.). In der Folgezeit gefielen die Platzherren eher durch Nickeligkeiten, als durch fußballerisches Geschick. Die Gäste erspielten sich dagegen weitere hochkarätige Möglichkeiten. Die beste nutzte der eingewechselte Marco Jorzick per Kopf zum 3:0-Endstand (88.).

VfL Visselhövede: Brückner - Jaeschke, Hell, Bargfrede, Maier, Jager, Sabouneh, Lohmann (75. Jorzick), Heidler, Jänicke (60. Fischer), Szymanski (82. Lorke).

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