Rotenburger SV empfängt Drochtersen/Assel II

Friesen gibt Empfehlungsschreiben ab

Sowohl als Joker als auch aus der Startelf heraus war Jan Friesen (r.) in dieser Serie bisher erfolgreich. Foto: Freese

Rotenburg – Noch steckt die aktuelle Saison in der Fußball-Landesliga in ihren Kinderstiefeln, sodass der Begriff Spitzenspiel mit einem gewissen Maß an Vorsicht zu genießen ist. Doch zumindest auf dem Papier verspricht das Duell zwischen dem gastgebenden Primus Rotenburger SV und dem Dritten SV Drochtersen/Assel II am Sonntag (17 Uhr) beste fußballerische Unterhaltung. Beide Teams sind mit sechs Punkten aus zwei Partien in die Spielzeit gestartet.

„Das war natürlich schon Thema in der Kabine und hört sich gut an. Wir nehmen das gerne so mit“, erklärt Rotenburgs Trainer Tim Ebersbach, auch wenn er selbst nach den Erfolgen gegen den schwachen SV Emmendorf und den Nachbarn TSV Ottersberg noch nicht so genau weiß, wie gut seine Elf wirklich ist. Eines vermag er nach neun erzielten Toren in zwei Partien aber schon jetzt zu sagen: „Wir haben inzwischen deutlich mehr Wucht nach vorne.“

Verantwortlich dafür ist auch Stürmer Jan Friesen. Der Nachwuchsmann hat seinen Torriecher mit zwei Buden bereits unter Beweis gestellt und ist somit gut in die Saison gekommen. Und das, obwohl er zunächst noch etwas hinten dran war. Aufgrund eines zweiwöchigen Urlaubs mitten in der Saisonvorbereitung verpasste Friesen einige wichtige Einheiten. „Die Konsequenz war, dass er in unseren ersten Pflichtpartien nicht von Anfang an gespielt hat“, begründet der Coach. Doch da der Angreifer auch im Urlaub seine Einheiten absolviert hat und seit seiner Rückkehr in puncto Trainingsbereitschaft Maßstäbe setzt, ist Ebersbach jetzt zufrieden. „Er hat für sein Alter eine enorm hohe Präsenz und hat gegen Ottersberg eine richtige Empfehlung abgegeben. Da war er für mich der Spieler des Spiels“, lässt er anklingen, dass Friesens Startelf-Chancen gegen die Regionalliga-Reserve Drochtersens nicht die schlechtesten sind.

Verzichten muss der RSV hingegen sicher auf den beruflich verhinderten Sebastian Czimmeck. Die Einsätze von Außenverteidiger Jannik Niepel (krank) und Yannik Malende, der aufgrund einer Bänderverletzung nur dosiert trainieren konnte, sind äußerst unwahrscheinlich.  ntr

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