Von Frieling ist der Pluspunkt

Walsede hat dank des starken Stürmers noch den Aufstieg in die Kreisliga vor Augen

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Benneth von Frieling ist mit großem Abstand Walsedes torgefährlichster Spieler. 

Kirchwalsede - Von Vincent Wuttke. Beim Schreiben eines Saison-Drehbuchs haben die Fußballer des FC Walsede die Kreativität vermissen lassen. Denn diese Spielzeit ähnelt sehr stark der Vorjahressaison. Der Start wurde in der 1. Fußball-Kreisklasse Süd wieder verschlafen. Es folgt die Aufholjagd, die eine Chance zur Aufstiegsrelegation bringt. Und auch bei Stürmer Benneth von Frieling läuft es fast exakt wie im Vorjahr. Nach einer soliden Vorrunde dreht der Offensivmann richtig auf. Am Wochenende schoss er vier Treffer gegen den SV BW Westervesede (7:1).

„Es läuft schon ähnlich“, sagt der 23-Jährige und lacht. Dass es erneut für die Entscheidungsspiele reicht, ist aber immer noch unwahrscheinlich. Zwar ist Walsede aktuell Zweiter, jedoch muss das Team von Trainer Uwe Henke aufgrund der mehr ausgetragenen Partien auf Ausrutscher der Konkurrenten TV Hassendorf und MTV Jeddingen hoffen.

Walsedes Stürmer könnte im Aufstiegsrennen aber der große Pluspunkt sein. Immerhin hat von Frieling nun schon 21 Mal in dieser Saison getroffen. Nur Mariusz Szymanski (23 Treffer) vom VfL Visselhövede ist besser. „Ich wäre aber am Ende lieber Zweiter als bester Torjäger“, bemerkt der Industriekaufmann. Beides zu erreichen ist noch möglich – dank der starken Form des Angreifers. Satte elf Tore hat er nach der Winterpause erzielt und damit entscheidenden Anteil daran, dass Walsede die vergangenen neun Ligaspiele gewonnen hat. Vor allem die Winterpause hat von Frieling genutzt, um in Schwung zu kommen. „Wir haben trotz des schlechten Wetters immer etwas gemacht. Ich glaube, die Motivation hatten nicht alle Teams“, sieht der Stürmer konditionelle Vorteile bei seiner Mannschaft.

Damit sich die Ereignisse aus dem vergangenen Jahr wiederholen und die Relegation erreicht wird, rechnet von Frieling damit, dass sechs Siege aus den verbleibenden sechs Partien Pflicht sind. „Wenn es nicht reicht, dann haben wir aufgrund der Hinrunde selbst schuld.“

Übrigens steht es für ihn außer Frage, dass er beim erneuten Verpassen des Aufstiegs zu einem höherklassigen Verein wechselt. „Mit dem eigenen Dorfverein etwas zu erreichen, ist am besten“, so von Frieling. Er hat zwar in der Jugend mit vielen Akteuren des Kreisligisten SG Unterstedt zusammen bei der JSG KAWU gespielt, allerdings will er auch nicht zum Nachbarn gehen. „Das könnte ich meinen Opas nicht erklären“, erzählt von Frieling und lacht.

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