Auszeichnung mit dem „Globus-Abzeichen“

40.000-Kilometer: Irmgard von Frieling paddelt ein Mal um die Welt

Irmgard von Frieling fühlt sich in ihrem Kanu sichtlich wohl. Die 79-Jährige ist bereits 40 .000 Kilometer auf dem Wasser gepaddelt.

Rotenburg - Beachtliche Leistung: Nach 42 Jahren mit dem Paddel in der Hand hat es Irmgard von Frieling geschafft. Die Rentnerin knackte mit dem Kanu die magische Grenze von 40.000 Kilometern auf dem Wasser – das entspricht einer Weltumrundung.

Für diese Leistung erhielt die 79-Jährige kürzlich vom Deutschen Kanuverband das „Globus-Abzeichen“. Neben Kurt Hoffmann, Friedrich Menke und ihrem Ehemann Edgar von Frieling ist sie das vierte Mitglied der Kanuwanderer Rotenburg, das diese Auszeichnung erhält.

Der Verein betreibt kaum Wettkampfsport, sondern „wandert“ mit seinem Kanu auf Flüssen und Seen. Die ungeahnte Ruhe bei der Befahrung urwüchsiger Gewässer vermittelt neben dem abenteuerlichen Erlebnis einen nachhaltigen Eindruck. Die gepaddelten Kilometer werden gezählt und notiert. So sind bei der fleißigen Paddlerin Irmgard von Frieling nun über die Jahre 40. 000 Kilometer zusammengekommen.

1976 begann die Leidenschaft

Im Jahr 1976 begann für die heute 79-Jährige die große Leidenschaft. Alle in ihrer Familie paddelten, sie wollte nicht alleine zu Hause sitzen. Und so fuhr sie mit. Die ehemalige Büroangestellte wurde Mitglied bei den Kanuwanderern Rotenburg. Kurt Hoffmann war ihr geduldiger Lehrer und vermittelte ihr die Grundkenntnisse des Kanufahrens auf dem Bullensee. Die erste Tour führte von Lauenbrück nach Rotenburg – Kenterung und Strafgeld von damals 50 Pfennig für die Berührung des Ufers mit dem Boot – das sogenannte Uferpieksen – waren inklusive. 

Mit den Jahren weitete sie ihre Strecken aus, alle paddelbaren Flüsse im Landkreis und auch in Deutschland gehörten zu ihrem Revier. So war die Rotenburgerin auf der Aller, Weser, Elbe, Örtze, Rhein und Oder unterwegs. Aber auch Seetouren, wie die Bodenseeumrundung und Urlaubstouren in Frankreich, Italien und Polen gehörten in den vergangenen Jahren dazu. Kein Wunder, dass auch ihre Kinder und Enkel die Leidenschaft zum Kanusport entdeckten. Und auch der Hund war schon mit auf dem Wasser. Das Kanuwandern ist eben ein Familiensport.

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