Schwimmerin des Teams Ronolulu holt zahlreiche Titel und knackt den Kreisrekord / Schicksalsschlag zu verkraften

Friedrich ist die Schnellste in Niedersachsen

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Carolin Friedrich hat den elf Jahre alten Kreisrekord über 400 Meter Freistil geknackt.

Start-Nr. 03: Rotenburg - Für Carolin Friedrich ist in dieser Saison ein Traum in Erfüllung gegangen: Bei den Landesmeisterschaften auf der Kurzbahn in Hannover knackte die Langstreckenschwimmerin des Teams Ronolulu den elf Jahre alten Kreisrekord über 400 Meter Freistil.

Mit ihrer Bestzeit von 4:29,70 Minuten sicherte sich die 16-Jährige zudem den Vize-Meistertitel. „Danach bin ich total ausgeflippt, weil ich unbedingt den Rekord schaffen wollte“, erinnert sich die mehrfache Kreis- und Bezirksmeisterin.

Damit aber noch längst nicht genug, denn die gebürtige Unter stedterin holte sich zudem auf der Langbahn über 800 Meter Freistil in 9:35,32 Minuten den Landesmeistertitel. Auch mit dieser Leistung verbesserte Friedrich ihre persönliche Bestzeit. Als „sportlichen Höhepunkt“ bezeichnet die Langstreckenschwimmerin jedoch die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Über 1 500 Meter Freistil belegte sie am Ende in der offenen Klasse den siebten Rang. „Sicherlich wäre noch ein bisschen mehr drin gewesen. Die Konkurrenz war aber sehr stark, sodass ich auf jeden Fall zufrieden bin“, erklärt Friedrich.

Auch auf Norddeutscher Ebene hat sich die Leistungssportlerin einen Namen gemacht. Im Freiwasser sicherte sich die Gymnasiastin im Ruderkanal über fünf Kilometer Freistil den Vizemeistertitel ihres Jahrgangs. „Das Wasser war total kalt. Das Rennen war wirklich sehr anstrengend, doch es war ein so schönes Gefühl, im Ziel anzukommen“, berichtet sie.

Doch kürzlich musste Friedrich einen sehr schweren Schicksalsschlag verkraften. Ihr langjähriger Trainer und Förderer Roland Nickel verstarb unerwartet. „Roland hat mich so weit gebracht. Ich habe ihm wirklich sehr viel zu verdanken. Er würde nicht wollen, dass ich jetzt mit dem Schwimmen aufhöre, daher habe ich auch nicht darüber nachgedacht. Ich mache auf jeden Fall weiter, denn ich möchte noch einiges erreichen“, erklärt Friedrich, die dafür jedoch Rotenburg verlassen wird. Ab Januar trainiert sie bei der SSG Bremen/Bremerhaven mit. Ob sie künftig auch für den neuen Verein startet, steht noch nicht fest: „Ich muss jetzt erstmal regenerieren. Und dann schaue ich, ob ich wechseln werde.“ · ml

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