RSV stellt vor Auswärtsspiel in Westercelle beste Liga-Offensive

Freitags hakt es bei Drewes

Christoph Drewes (r.) hat bei Freitagsspielen Probleme, in Gang zu kommen. Deswegen will RSV-Trainer Tim Ebersbach (l.) dem Abwehrmann eine Pause verordnen. Foto: Freese
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Christoph Drewes (r.) hat bei Freitagsspielen Probleme, in Gang zu kommen. Deswegen will RSV-Trainer Tim Ebersbach (l.) dem Abwehrmann eine Pause verordnen.

Die Arbeitswoche ist vorbei, Fußballschuhe an, direkt auf den Platz: Was sich für die meisten Hobby-Kicker wie der Beginn eines perfekten Wochenendes anhört, bereitet Christoph Drewes ein gewisses Unbehagen. „Wenn ich die ganze Woche gearbeitet habe, fällt mir das nicht so leicht“, verrät der spielende Co-Trainer des RSV vor dem Landesliga-Spiel beim VfL Westercelle heute (18 Uhr) und berichtet von zwei Erfahrungen, die diese These stützen.

Rotenburg - „In der letzten Saison haben wir an einem Freitag bei Eintracht Celle gespielt. Abgesehen davon, dass wir da 0:4 verloren haben, war das wirklich nicht mein bestes Spiel“, erinnert sich der Routinier. Zudem sah Drewes zu Oberliga-Zeiten in der Saison 2011/2012 beim 1:1 gegen den BV Cloppenburg in der Nachspielzeit die Rote Karte. „Eigentlich ist es Christophs Stärke, dass er, wenn es auf ein Spiel zugeht, unglaublich hochfahren kann. Das ist freitags aber anders“, weiß auch RSV-Coach Ebersbach, der deswegen höchstwahrscheinlich vom 3-4-3-System abrücken wird und der Innenverteidiger-Paarung Karol Karpus/Yannik Funck bereits eine Einsatzgarantie ausgesprochen hat. „Außerdem hat ,Drewi‘ das letzte Spiel gegen Drochtersen/Assel II aufgrund der hohen Temperaturen ganz gut zugesetzt.“

Dass der Coach des Tabellenführers überhaupt auf derartige persönliche Befindlichkeiten seiner Spieler Rücksicht nehmen kann, sieht er als Teil einer positiven Entwicklung. „Vor einem Jahr wäre das nicht annähernd möglich gewesen. Da hätte ich einfach nach Spielstärke aufstellen müssen“, hebt er die Leistungsdichte seines Kaders hervor. Obwohl heute mit Yannik Malende, Tobias Kirschke (beide beruflich verhindert), Matthis Wulff sowie dem Ivorer Stephane Sylla (beide privat verhindert) gleich vier Spieler ausfallen, fahren die Wümmestädter nach ihrem perfekten Neun-Punkte-Start mit breiter Brust zum kampfstarken Tabellenachten.

Vor allem der mit elf Treffern beste Angriff der Liga funktioniert momentan einwandfrei – für Ebersbach erneut ein Beleg für den Entwicklungssprung, den seine Elf in den vergangenen Jahren vollzogen hat. Noch in der zurückliegenden Saison war neben den drei Absteigern nur der SV Emmendorf offensiv noch harmloser als der RSV. „Wir haben inzwischen mehr Ballbesitz und stehen höher“, erläutert Ebersbach und freut sich, dass sein Team seine Philosophie immer mehr verinnerlicht hat: „Grundsätzlich haben wir doch alle mit Fußball angefangen, weil wir Bock haben, Tore zu schießen.“

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