Westerholz‘ Mädchen-Teams holen drei Titel und zwei Pokalsiege

Frauen-Fußball ohne Rathjen nur sehr schwer vorstellbar

Friedrich Rathjen
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Friedrich Rathjen

Start-Nr. 16: Kreis-Rotenburg - WESTERHOLZ · Wenn man im Kreis Rotenburg über den Frauen- und Mädchenfußball spricht, darf ein Name nicht fehlen: Friedrich „Fritz“ Rathjen. Der „Macher“ der weiblichen Fußballabteilung des TuS Westerholz fuhr mit seinen Teams im vergangenem Jahr zahlreiche Titel ein.

So sicherte sich der Bautechniker mit seinen E-Mädchen bei nur einer Niederlage den Titel des Kreisliga-Meisters, die D-Juniorinnen beendeten die Serie mit Platz fünf in der Kreisliga. Auch Rathjens C-Mädchen holten sich mit nur einer Niederlage den Meistertitel in der Kreisliga. Zudem wurden die Rathjen-Schützlinge Kreispokalsieger und nahmen an der Bezirksmeisterschaft teil.

Nicht zu schlagen waren die B-Juniorinnen. Am Ende gewannen sie ungeschlagen den Titel in der Kreisklasse und wurden zudem Kreispokalsieger. Doch damit nicht genug: Auch mit den Frauen des TuS Westerholz II, für die Rathjen seit Jahren wieder hauptverantwortlich ist, hatte der Rotenburger im Sommer 2012 allen Grund zur Freude: Sie landeten in der Kreisliga auf Platz zwei.

Die Förderung der eigenen Jugend hatte sich Rathjens schon immer als Ziel gesteckt. „Die Jugendarbeit ist unser Kapital“, so der Trainer, der besonders stolz darauf ist, dass die Ex-Nationalspielerin und jetzige Managerin der Frauenfußballnationalmannschaft, Doris Fitschen, bei ihm einst das Fußballspielen erlernte. Seine ehemaligen Schützlinge Josefine Holsten und Mira William sind zudem aktuelle Stammspielerinnen des SV Werder Bremen.

Zurzeit trainiert er das Frauen-Team in der Kreisliga und ist außerdem noch für vier Mädchenmannschaften im Alter von sechs bis 16 Jahren (B- bis E-Juniorinnen) zuständig.

Eigentlich wollte Rathjen nach den vielen Jahren Trainerarbeit an seinem 50. Geburtstag aufhören, machte aber munter weiter und erzählte mit einem Augenzwinkern: „Ich habe gesagt, ich mache noch bis 70 – dann ist aber Schluss für mich.“

Seinen runden Geburtstag feierte er bereits vor knapp einem Jahr und ist immer noch mit Leib und Seele dabei. Der Frauen- und Mädchenfußball in Westerholz scheint ohne ihn ohnehin nur schwer vorstellbar zu sein. · iv

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