Startnummer 16

SG Fortuna Rotenburg/Waffensen (Badminton)

Feierte den dritten Aufstieg in Folge: Die Mannschaft der SG Fortuna Rotenburg/Waffensen. Foto: woelki
+
Feierte den dritten Aufstieg in Folge: Die Mannschaft der SG Fortuna Rotenburg/Waffensen.

Rotenburg - An Aufstiege müsste man sich bei der SG Fortuna Rotenburg/Waffensen inzwischen gewöhnt haben. Für die Badminton-Mannschaft um Kapitän Tobias Bergstermann, Routinier Matthias Maas, Yannick Rohdenburg, Tan Duong sowie Gurli Bahlke und Marie Mühleweg ging es in der vergangenen Spielzeit schon zum dritten Mal hintereinander eine Liga nach oben. Als Neuling der Bezirksliga Nord stieg Fortuna ohne eine Niederlage (drei Unentschieden) in die Verbandsklasse auf. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass die Spielgemeinschaft erst seit der Saison 2015/2016 besteht.

„Uns war damals schon klar, dass wir nicht allzu lange in der Kreisliga bleiben würden, aber mit drei Aufstiegen nacheinander konnte wohl niemand rechnen“, ist Bergstermann selbst von der Entwicklung im Schnelldurchlauf überrascht. Dass es mit dem aktuell letzten Tabellenplatz in der Verbandsklasse zum ersten Mal nicht nur bergauf geht, empfindet er als völlig normal. „Das ist das, was wir erwartet haben“, erklärt der Spielertrainer. „Unsere Idee ist es, die jungen Leute aus der Jugend nach oben zu bringen. Deswegen versuchen wir auch nicht, die Mannschaft mit externen Neuzugängen aufzufüllen.“

Dabei kalkulieren die Verantwortlichen auch Abgänge wie den von Bahlke, für die inzwischen die 21-jährige Jana Ortlieb spielt, ein. „Ein Abstieg wäre daher auch kein Beinbruch“, gibt Bergstermann zu, auch wenn die Aufgabe alles andere als unlösbar ist. Bei noch vier ausstehenden Partien beträgt der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz gerade einmal zwei Punke. Von schlechter Stimmung ist daher innerhalb der Mannschaft auch keine Spur - auch wenn sie Niederlagen bis zu dieser Serie nicht gewohnt war. „Zwischen uns hat sich aber nichts geändert“, versichert Bergstermann, den vor allem die Zukunft seines Teams beschäftigt.

Zwar sind die Nachwuchsmannschaften von Rotenburg/Waffensen sehr gut aufgestellt, doch besteht dabei auch eine Kehrseite. „Da wir verstärkt auf die Jugend setzen, ist es für uns natürlich ein großes Problem, wenn die Leute mit der Schule fertig sind. Dann sind sie danach meistens erst mal weg, bis sie Mitte 20 sind“, weiß Bergstermann.  

ntr

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Bayern feiern Titel mit Gala - Lewandowski-Tore 37, 38, 39

Bayern feiern Titel mit Gala - Lewandowski-Tore 37, 38, 39

Die beliebtesten Kuchenklassiker und Tortenträume

Die beliebtesten Kuchenklassiker und Tortenträume

Bill und Melinda Gates lassen sich scheiden

Bill und Melinda Gates lassen sich scheiden

Vettel ohne Chance bei nächstem Hamilton-Sieg

Vettel ohne Chance bei nächstem Hamilton-Sieg

Meistgelesene Artikel

Rotenburg: Schwardt plädiert für Winterrasen-Stopp

Rotenburg: Schwardt plädiert für Winterrasen-Stopp

Rotenburg: Schwardt plädiert für Winterrasen-Stopp
Zevens Keeper Malo Ehlen kämpft für sein Comeback

Zevens Keeper Malo Ehlen kämpft für sein Comeback

Zevens Keeper Malo Ehlen kämpft für sein Comeback
FC Walsede verspürt Aufbruchstimmung durch Oliver Rozehnal

FC Walsede verspürt Aufbruchstimmung durch Oliver Rozehnal

FC Walsede verspürt Aufbruchstimmung durch Oliver Rozehnal
Nijland spürt „echte Genugtuung“

Nijland spürt „echte Genugtuung“

Nijland spürt „echte Genugtuung“

Kommentare