Vorstand distanziert sich von Meinungen einzelner Mitglieder im Streit um die Sportplatznutzung

Fortuna Rotenburg stärkt Stadt den Rücken

Die Trainingsbedingungen für die Fußballer im Rotenburger Ahe-Stadion sorgen weiter für Gesprächsstoff.

Rotenburg (lka) · Im Streit um die eingeschränkte Nutzung der Sportplätze im Rotenburger Ahe-Stadion stärkt der SV Fortuna 83 Rotenburg den Verantwortlichen der Stadt den Rücken.

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„Für den Vorstand des SV Fortuna 83 ist es nicht nachvollziebar, dass so massiv und unsachlich gegen die Verantwortlichen der Stadt argumentiert wird“, heißt es in einer Pressemitteilung von Harald Meyer, dem Vorsitzenden des Vereins. Die RK/VN habe seiner Meinung nach unter anderem „eine Meinung eines einzelnen Mitglieds unseres Vereins als Meinung des SV Fortuna 83 Rotenburg wiedergegeben“. Im Internet diskutieren die User in über 20 Beiträgen über die Sportplatznutzung, dabei finden sich auch kritische Stimmen von Fortuna-Mitgliedern, die mit der derzeitigen Situation nicht zufrieden sind. Meyer verweist allerdings darauf, dass der Vorstand „voll und ganz hinter der Verfahrensweise der Stadt Rotenburg in Bezug auf die Platzsperre/Platznutzung in der Ahe“ stehe. Schließlich wisse man selbst als Laie, „dass so stark strapazierte Rasenflächen wie die der Sportplatzanlage in der Ahe auch gerade nach einem so starken Winter eine Ruhepause benötigen, damit sich das Wurzelwerk erholen bzw. neu bilden kann.“ Ein Vergleich „mit den Rasenflächen anderer Sportanlagen in der Umgebung“ sei seiner Meinung nach nicht zulässig.

Übrigens: In der vergangenen Saison nahm Fortuna mit einer Herren- und neun Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil. Die Herren spielen dabei in der 2. Fußball-Kreisklasse. Zum Vergleich: Der Rotenburger SV, der im Clinch mit der Stadt liegt, stellte drei Herren, drei Altherren/S 40/S 50-, ein Frauen- und 15 Jugendteams. Dabei geht die Erste in der Landesliga auf Punktejagd, und die Reserve spielt in der Bezirksliga. Die Anforderungen an den Trainingsumfang, besonders in der Vorbereitung, sind also nicht mit denen bei Fortuna zu vergleichen.

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